Marion Henzler, NT-Raidwangen. Zum Artikel „Forum Wörth fordert mehr Transparenz“ vom 21. Januar. Die Veranstaltung im K3N hat es nochmals zutage gebracht: Es gibt eine Menge an Fragen und nur wenig Klarheit bei den Antworten. Warum soll hochwertiges Bauland an die Siedlungsbau Neckar-Fils für 290 Euro/qm verscherbelt werden, wo doch der Markt laut Immobilienspiegel 440 Euro/qm bringt? Warum gibt es keine gestalterische Alternative zu den Hochhäusern am Neckarufer? Warum sollen möglichst viele Wohnungen gebaut werden, für die bis heute kein auf Fakten basierender Bedarf nachgewiesen werden konnte?
Und überhaupt: Warum gibt es kein städtebauliches Gesamtkonzept, das Nürtingen endlich ganzheitlich betrachtet? Und so Baumaßnahmen nicht Stück für Stück entschieden werden, die unumkehrbar sind und die unsere Stadt über Jahrzehnte hinaus prägen werden. Das Wörth-Areal ist das wertvollste innerstädtische Filetstück mit Steinachmündung und Zugang zum Neckar. Es darf dieser Planung nicht zum Opfer fallen, bevor offen und professionell Alternativen mit der Beteiligung der Nürtinger Bürger erörtert und bewertet worden sind. Das Forum Wörth, eine für alle offene Plattform, steht mit ausgestreckter Hand bereit, um verbindlich und nach klaren Spielregeln am „Runden Tisch“ neue Lösungen zu suchen, die allen gerecht werden.
Ich werde jedenfalls neugierig am 30. Januar um 15 Uhr zum „Frühlingserwachen am Neckar“ gehen, einer Veranstaltung des Forum Wörth am Stadtmuseum, um mein eigenes Bild zu schärfen und die wenigen, für uns Nürtinger zugänglichen Informationen zu bewerten. Wann werden sich endlich auch Gemeinderat und Stadtverwaltung zum Runden Tisch bereit erklären?
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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