Helmut Weber, Aichtal-Neuenhaus. Es ist nicht Vernunft, sondern ein existenzieller und zur Freizügigkeit gedrängter Pragmatismus, der nach Aufbruch der Einschränkungen schreit. Praktisches Handeln wird also über theoretische Denkweise gesetzt. Dem Verhalten ist sicher eine eingeschränkte Portion Verständnis geschuldet.
Der vielfach angestachelte Bürgerwille, jetzt Einschränkungen radikal abzuschütteln, übt nur ein Nachlaufen zu anderen Informations-Resistenten, die auch noch ihre Position als Recht für Anschuldigungen gegen Regierung beziehungsweise Politik verkaufen. Ihr Vorwurf artet in Abwertungen und Beschimpfungen gegen die aus, die in einer fremden und gefährlichen Situation ihren Job machten und das, so gut wie möglich. Jetzt im Nachhinein zu reklamieren, dass viele Einschränkungen nicht nur unverhältnismäßig, sondern „diktatorisch“ (also selbstherrlich) gesetzt wurden – ist skrupelloses Wortwerfen ohne Hinterfragung dieses Unsinns.
Wer den Gegner nicht kennt, außer, dass er gefährlich, sogar tödlich ist, wird in verantwortungsvoller Weise immer alle denkbaren Möglichkeiten der Gegenwehr einsetzen. Im Nachhinein zu sagen, dass dieses oder jenes unnötig war, ist einfach nur dumm – auch undankbar.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
Klaus Morunga, Neuffen.
Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Paulus macht Wandlung zum Guten durch
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Saulus oder Paulus“ vom 22. Dezember.
Der Leserbriefschreiber irrt, wenn er zwischen Saulus und Paulus ein Oder setzt. Paulus von Tarsus, der erste und vielleicht bedeutendste Missionar der frühen ...