Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Leitartikel „Grüne ziehen die Notbremse“ vom 25. Januar. Das Wort Notbremse hat Jörg Hamann gut gewählt in seinem Leitartikel, denn bei S 21 muss dringend die Notbremse gezogen werden. Die Medien berichten ungewohnt deutlich über die gar nicht vorhandenen Genehmigungen zum Bau von S 21: Nix ist am Flughafen außer 5500 Einwendungen im Planfeststellungsverfahren. Nix ist bei dem Tunnelbahnhof, weil das Management für das Grundwasser nicht genehmigt ist und weil keine Lösung für den Brandschutz gefunden wird. Der grüne Verkehrsminister Herrmann sagt dazu in der SWR-Landesschau unter anderem: „Dann kann dieser Bahnhof nicht in Betrieb gehen“. Nix ist auch bei dem Nesenbachdüker, bei dem Abstellbahnhof Untertürkheim und Chaos ist bei der SSB wegen S 21. Wieso wird Stuttgart trotzdem an vielen Stellen im Namen von S 21 massiv zerstört? Wieso schweigen Kuhn und Kretschmann und all die anderen Vertreter des Volkes?
Notbremse ziehen ist deshalb die einzig richtige Lösung: S 21 sofort stoppen und den Kopfbahnhof renovieren mit dem wunderschönen und zweckmäßigen Solardach – Renovieren statt Demolieren. Damit wären ganz viele Probleme schlagartig gelöst: Keine 62 Kilometer Tunnel mehr für den Bahn-Kreisverkehr unter Tausenden von Häusern in Stuttgart, die Hausbesitzer haben wieder Ruhe. Die Mineralquellen wären gerettet und die Zukunft heißt wieder „Bahn für alle“ – die Menschen könnten sich wieder freuen auf ein Leben in Stuttgart und noch viel mehr. Alles nur ein schöner Traum? Nein, man muss es nur wollen!
Leserbriefe | 31.01.2026 - 05:00
40.000 Zwangsarbeiter in Stuttgart
Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Mehr Zwangsarbeiterlager als Haltestellen in Stuttgart“ vom 16. Januar.
Im Zweiten Weltkrieg wurden Arbeiter aus den eroberten Ländern nach Deutschland gebracht, damit all die Rüstungsgüter produziert ...
Leserbriefe | 29.01.2026 - 05:00
Politik und Kirche trennen
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Lieber Diplomaten statt Soldaten schicken“ vom 26. Januar.
Auf dem beigefügten Pressefoto sind der Co-Bundesvorsitzende und die Landtagskandidatin der Partei Die Linke vor dem Altar mit dem Altarkreuz abgebildet. ...
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