Siglinde Hanak, Beuren. Zum Artikel „Palmer: Retten Menschen, die sowieso bald tot wären“ vom 29. April. Die politisch Verantwortlichen stehen in den kommenden schwierigen Entscheidungen in Bezug auf weitere Lockerungen in der Corona-Krise sehr unter Druck, das ist keine Frage. Die meisten der Forderungen aus Gesellschaft und Wirtschaft zur Lockerung der wochenlangen Ein-und Beschränkungen haben ihre Berechtigung, bergen aber gleichzeitig die Gefahr, dass die errungenen Erfolge verloren gehen.
Die politischen und privaten Debatten zu den Lockerungen sind geprägt von wirtschaftlichen, sozialen und verständlicherweise auch von sehr persönlichen und emotionalen Argumenten. Als Bürger erwarte ich von den politischen Entscheidungsträgern, dass sie nach bestem Wissen und Gewissen handeln, sich von vernunftbestimmtem Denken leiten lassen und sich immer dem Grundgesetz verpflichtet fühlen.
Was aber gar nicht geht ist, dass ein Politiker wie Herr Palmer sich dazu hinreißen lässt, Äußerungen zu tun wie „Wir retten in Deutschland möglicherweise Menschen, die in einem halben Jahr sowieso tot wären, aufgrund ihres Alters und ihrer Vorerkrankungen“. Dieser Satz wird Herrn Palmer hoffentlich noch vor die Füße fallen! Das darf es nie geben in unserer Gesellschaft, dass sich Menschen anmaßen zu entscheiden, welches Leben lebenswerter ist.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
Klaus Morunga, Neuffen.
Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Paulus macht Wandlung zum Guten durch
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Saulus oder Paulus“ vom 22. Dezember.
Der Leserbriefschreiber irrt, wenn er zwischen Saulus und Paulus ein Oder setzt. Paulus von Tarsus, der erste und vielleicht bedeutendste Missionar der frühen ...