Eckhard Finckh, Nürtingen. Zum Artikel „Mehr als 300 Pfarrer sagen Nein zur Homo-Segnung“ vom 3. Mai. Mit großem Befremden las ich in der Nürtinger Zeitung die Mitteilung des Evangelischen Pressedienstes. Was spielt sich da eigentlich in der evangelischen Landeskirche ab? Wenn zwei Menschen in einer Lebensgemeinschaft von einer Amtsträgerin oder einem Amtsträger der Kirche sich segnen lassen wollen – also für ihr Leben einen geistlichen Bezug wünschen –, dann ist diese Ablehnung meiner Ansicht nach ein Zeichen der Intoleranz und Ausgrenzung.
Dass zu den Segnungskritikern auch besonders viele junge Theologen gehören, vergrößert mein Erstaunen noch. In der vor 70 Jahren formulierten Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte steht in der Präambel, dass es um „die Anerkennung der allen Mitgliedern der menschlichen Familie innewohnenden Würde“ geht. Zu dieser Anerkennung gehören Empathie, Toleranz und Aufeinanderzugehen. Diese Tugenden kann man bei genauem Hinsehen auch bei dem vor rund zweitausend Jahren wirkenden Jesus aus Galiläa entdecken.
Würde er die Unterschriftsliste der 335 württembergischen Pfarrer um seinen Namen ergänzen?
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
Klaus Morunga, Neuffen.
Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Paulus macht Wandlung zum Guten durch
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Saulus oder Paulus“ vom 22. Dezember.
Der Leserbriefschreiber irrt, wenn er zwischen Saulus und Paulus ein Oder setzt. Paulus von Tarsus, der erste und vielleicht bedeutendste Missionar der frühen ...