Manuel Betz, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Wirtschaftsministerin gegen Mietobergrenze“ vom 16. Januar. Da wird von der Ministerin – natürlich CDU – als Begründung für die Ablehnung einer Mietobergrenze angeführt, dass man das (von ihr offenbar ignorierte) Problem der Mietenentwicklung „den Selbstregulierungsmechanismen der sozialen Marktwirtschaft“ überlassen solle. Erstens ist „soziale Marktwirtschaft“ ein Unwort, denn diese gibt es nicht. Zweitens ist die Frage zu stellen, wann sich jemals Mechanismen der Marktwirtschaft zugunsten der „normalen Verbraucher“ ausgewirkt hätten.
Marktwirtschaft orientiert sich, egal in welcher vorgeblichen Prägung, immer am Gewinn, und solange die kleinste Chance auf Gewinn besteht, wird abgesahnt. Also werden, solange Wohnungsengpass herrscht, Mieten steigen und für sehr viele Wähler immer unbezahlbarer werden. Sorry, selber schuld! Da bleiben die Kunden auf der Strecke! Das Thema darf nicht als ein reines Wirtschaftsthema gesehen werden, sondern als ein stark gesellschaftspolitisch relevantes Problem. Da sollte ein „christlich demokratisches Unionsherz“ eigentlich anders schlagen! Aber die Aussage der Ministerin überrascht merkwürdigerweise überhaupt nicht.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
Klaus Morunga, Neuffen.
Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Paulus macht Wandlung zum Guten durch
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Saulus oder Paulus“ vom 22. Dezember.
Der Leserbriefschreiber irrt, wenn er zwischen Saulus und Paulus ein Oder setzt. Paulus von Tarsus, der erste und vielleicht bedeutendste Missionar der frühen ...