Hartmut Schewe, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Experten warnen vor Folgen der E-Mobilität“ vom 6. März. Viele sogenannte Experten sehen die Reinerhaltung der Luft und die Klimarettung in der Elektromobilität. Sie mögen doch bitteschön erst mal die folgenden Fragen beantworten:
Woher sollen die Unmengen an Kupfer kommen, die für die Elektromotoren gebraucht werden? Ob die restlichen Lagerstätten der Erde dafür ausreichen, muss bezweifelt werden. Dasselbe gilt für die seltenen Erden, die nicht umsonst so heißen. Die werden für die Speicherung/Akkus benötigt, auch für die Smartphones (und die Rüstung). Und der Strom, woher kommt der? Soll der gigantische Bedarf aus Kohle- und Atomkraftwerken kommen? Soll der Teufel mit dem Beelzebub ausgetrieben werden? Wie wäre das mit dem Aufbau einer Strom-Infrastruktur, vergleichbar mit dem heutigen Tankstellensystem? Das würde Unsummen kosten und Ressourcen ohne Ende verschleudern. Und das als „Zwischentechnologie“, bis sich das ab 2030 ändern würde. Als Zwischentechnologie würde sich bestenfalls die Brennstoffzelle eignen, die allerdings auch einen Elektromotor (Kupfer) benötigt.
Dabei liegt die Lösung schon seit über 100 Jahren vor der Haustür: die Elektrolyse. Die Zerlegung des Wassers in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff eröffnet eine unerschöpfliche Energiequelle, denn Wasser ist auf unserem Planeten überreich vorhanden, wenn auch ungleich verteilt. Das gilt auch für das Sonnenlicht (Fotovoltaik). Aber das sind lösbare Probleme, man muss es nur wollen! Heute fahren bereits viele Autos mit Erdgas – CO2-arm und sonst schadstofffrei. Die auf Wasserstoff umzurüsten wäre kein Problem, sofern überhaupt nötig. Und was kommt dann aus dem Auspuff? Keine Feinstäube, kein CO2, sondern: Wasser! Die bestehenden Tankstellen könnten ohne große Probleme umgerüstet werden statt für unzählige Milliarden eine komplett neue Infrastruktur für Strom zu schaffen. Das gilt schon allein für Deutschland. Kurzum: Die Elektromobilität ist ein tot geborenes Kind. Es scheint eine mächtige Lobby zu geben, die sich daran eine goldene Nase verdienen will.
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Stimme der Betroffenen fehlt
Jürgen Merkle, Neuffen.
Über die Zukunft unserer Rente beraten 13 Personen – aber keine einzige gewählte Vertretung der Versicherten, keine Gewerkschaften, keine Sozialverbände. Den Vorsitz führen Constanze Janda, Sozialrechtsprofessorin und ...
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Angriff auf unsere Werte
Christian Rau, Nürtingen. Zum Artikel „Regenbogenfahne an Kirche zerstört“ vom 3. Januar.
Gerade haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und uns alle – davon gehe ich einmal aus – ein friedvolles und glückliches Jahr 2026 ...