Emil Neuscheler, Neckartailfingen. Zum Artikel „Deutsche Gründer: Trump macht Amerika unattraktiv“ vom 23. Juni. Der neue Präsident von Amerika ist auf dem besten Weg, den Nimbus seines Landes, nämlich den Ruf der Zuverlässigkeit, zu ruinieren. Er zertrampelt alles, was in den letzten Jahrzehnten mit viel diplomatischem Geschick in die Wege geleitet und auch manches Unangenehme dadurch verhindert wurde.
Gerade Deutschland hat der Nation über dem Großen Teich viel zu verdanken. Ohne Amerika wäre auch Westdeutschland, wenn nicht sogar ganz Westeuropa, dem Bolschewismus zum Opfer gefallen. Der Versuch Moskaus, den Vier-Mächte-Status von Berlin zu unterlaufen, wurde durch die Luftbrücke mit den Rosinenbombern (eine einmalige Leistung) erstickt.
Wenn Herr Trump versucht, jetzt eine nachträgliche Kostenaufstellung mit der Beteiligung der Westeuropäer unter Dach und Fach zu bringen, dann hat er es mit Irrationalismus zu tun. Es ging damals um nicht weniger als um das Ansehen und das Renommee der Weltmacht Amerika und ihrer Bündnispartner, der Westeuropäer.
Für Eskapaden ist die Diplomatie nicht geeignet. Was auf dem Immobilienmarkt, seiner früheren Tätigkeit, noch gängig ist, taugt nicht für Vertrauen und Zuverlässigkeit.
Eine Blockadehaltung schadet beiden Seiten. Die wirtschaftlichen Verzahnungen sind so eng, dass eine Auflösung zum beiderseitigen Kollaps führen würde.
Einmal ein fröhlicher Kennedy inmitten jubelnder Massen, jetzt ein verbissener Trump, die gleichzeitig Auskunft über die gegenseitigen existierenden Beziehungen geben.
Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung sind die Grundlagen der Diplomatie.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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