Sem Schade, Wendlingen. Zu den Leserbriefen „Statt protestieren Energie sparen“ und „Verkehrswende nur mit guten Alternativen“ vom 6. November.
Wer noch immer nicht verstanden hat, warum das Elektroauto im Mittelpunkt der Individual-Verkehrswende steht, sollte sich einmal in einen Basiskurs für Energiemanagement an einer Hochschule anmelden. Oder Google nutzen, denn auch der Verkehrssektor muss seine Emissionen reduzieren, was er bisher nicht geschafft hat. Fossile Brennstoffe dürfen nicht weiter verbrannt werden und immer noch für Antriebsoffenheit in Hinblick auf E-Fuels und Wasserstoff zu plädieren, ist in Hinblick auf Energieeffizienz längst abgelaufen.
Wir brauchen diese Technologien dringend – beim Flug-, Schiffs- und Lkw-Verkehr sowie bei der energieintensiven Erzeugung von Stahl und Beton. Bevor wir die Bereiche nicht klimaneutral haben, können wir es uns nicht leisten, kostbare Energie bei Pkws zu verschwenden, wo wir bessere Alternativen haben. Hier wird die Klimabilanz mit dem Ausbau erneuerbarer Energien in Zukunft deutlich besser.
Genau diesen Ausbau hat die CDU lange genug in Regierungsfunktion torpediert, was nebenbei 80 000 Jobs gekostet hat. Jetzt die Verantwortung bei den Grünen zu suchen oder wieder die Atomkraft heraufzubeschwören, halte ich für falsch. Sie hat sowieso nur fünf Prozent am Gesamtmix ausgemacht und wer kann Atommüll für Millionen von Jahren verantworten, wenn die Menschheit erst seit 45 000 Jahren Europa besiedelt?
Zuletzt: Die wissenschaftliche Faktenlage zur Klimakrise ist seit 30 Jahren bekannt und klar. Um uns dessen klar zu werden, brauchen wir keine weiteren Wissenschaftler, sondern Politik, die auf sie hört. Deswegen ist der Druck von den „Fridays for Future“ goldrichtig. Wofür sollten sie in die Schule gehen, wenn heute schon von einer anderen Generation ihre Zukunft gefährdet wird?
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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