Dr. Eduard Geisler, Nürtingen. Zum Artikel „Absurde und teure Überflughilfe“ vom 29. Juni. Der Wall mag teuer und überflüssig sein. Andere Folgen behördlichen „Umweltinteresses“ sind hingegen weit folgenreicher. Seit einigen Jahren findet eine planmäßige Biotopvernichtung entlang von Straßen, Plätzen und Bächen statt. Vorgeblich dient dies dem Wachstum. Fragt sich nur welchem.
Hier wird in unglaublichem Maße quadratkilometerweise vorsätzlich gegen Biotop-, Sicht-, Lärm- und Immissionsschutz verstoßen. So holzte man beispielsweise entlang der B 313 an der Bachhalde kurzerhand drei ausgewachsene Bäume inklusive Bussardhorst ab, die B 10 ist auf Kilometer links und rechts kahl, Bäche wie zum Beispiel der Tiefenbach entbehren über weite Strecken nennenswerten Bewuchses.
Warum wenden sich Behörden derart verbissen und maßlos gegen Menschen, Tiere und Pflanzen? Kann es sein, dass die üppig bestückten Bauhöfe in der beschäftigungsarmen Zeit Arbeit brauchen? Müssen die Arbeitsplätze der wie Pilze aus dem Boden geschossenen „Landschaftsbaubetriebe“ erhalten werden? Liegt es am Holzhunger und damit den guten Preisen der vorgeblich umweltfreundlichen Pelletshersteller? Warum macht man das alles erst, seitdem es massenhaft Kettensägen und andere „Ernter“ gibt?
Rätselhaft ist mir auch die Wort- und Tatenlosigkeit professioneller Umweltschützer wie zum Beispiel des Nabu und anderen. Sonst mit Inbrunst um das Wohlergehen von Frosch, Juchtenkäfer und Fledermaus bemüht, ignoriert man hier seit Jahren den unglaublichen, immer mehr ausufernden behördlichen Ökovandalismus. Ich habe Angst vor nächstem Frühjahr. Was muss weg, wenn fast nichts mehr da ist?
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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