Wirtschaft

Lufthansa hält 2026 Gewinnrückgang für möglich

Lufthansa verbucht im zweiten Quartal infolge der stark gestiegenen Kerosinpreise einen herben Gewinneinbruch. Hannes P. Albert/dpa

Die Folgen des Iran-Kriegs und Streiks sind die Lufthansa im zweiten Quartal teuer zu stehen gekommen. Für 2026 hält Vorstandschef Carsten Spohr deshalb jetzt doch einen Gewinnrückgang für möglich. Der um Sonderposten bereinigte operative Gewinn (bereinigtes Ebit) dürfte im Gesamtjahr 1,7 bis 2,2 Milliarden Euro erreichen, teilte der Lufthansa-Konzern in Frankfurt mit. Bisher hatte Spohr den Vorjahreswert von 1,96 Milliarden Euro trotz der immens gestiegenen Treibstoffkosten infolge des Kriegs «deutlich» übertreffen wollen. 

Doch im zweiten Quartal brockten die immens gestiegenen Kerosinpreise dem Konzern einen herben Gewinneinbruch ein. Der bereinigte operative Gewinn sackte um 56 Prozent auf 383 Millionen Euro nach unten. Der Überschuss brach auch wegen eines positiven Steuereffekts aus dem Vorjahr sogar um 88 Prozent auf 123 Millionen Euro ein. Damit schnitt die Lufthansa noch schlechter ab als von Analysten im Schnitt erwartet.

© dpa-infocom, dpa:260804-930-480799/1

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