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Popstar Ronan Keating bei «Masked Singer» enttarnt

Ronan Keating hatte sich für «Masked Singer» als singendes Mikrofon verkleidet. (Archivbild) Hendrik Schmidt/dpa

Oft singen in der Sendung deutsche Promis, diesmal war es ein irischer Popstar: Sänger Ronan Keating ist in der ProSieben-Show «The Masked Singer» enttarnt worden. Der 49-Jährige, der mit Hits wie «When You Say Nothing at All» und «Life Is a Rollercoaster» berühmt wurde, hatte sich für das Format als silbernes Mikrofon auf zwei Beinen verkleidet. Auch ein paar Brocken Deutsch hatte er parat. «Danke schön!», rief er dem Publikum in Köln zu.

Dass hinter «Mr. Mic» ein internationaler Star stecken könnte, war eigentlich kein großes Rätsel. Der Mikrofon-Mann sprach überwiegend Englisch. Moderator Matthias Opdenhövel (56) scherzte zwar, dass der verkleidete Promi auch «aus dem Ruhrgebiet» stammen könne - aber die Hinweise waren kaum zu übersehen. Einer war sogar überdeutlich: In einer vorangegangenen Folge hatte «Mr. Mic» den Schmacht-Hit «When You Say Nothing at All» gesungen. Also sein eigenes Lied - denn in der Figur steckte ja Keating. Spätestens da hätte es klingeln können - tat es aber nicht.

Beim Rateteam wollte der entscheidende Groschen partout nicht fallen. Verona Pooth mutmaßte, es könne sich um den Sänger Mika («Grace Kelly») handeln, Rapper Eko Fresh nannte Sänger Rea Garvey und Schauspieler David Hasselhoff. Und Komiker Chris Tall mutmaßte, es könne sich um Robbie Williams handeln.

Da Keating am Ende trotz sehr überzeugender Auftritte zu wenige Stimmen bekam, musste er schließlich seine Identität preisgeben. Der Ire, der einst in der Boygroup Boyzone («No Matter What») sang, konnte selbst kaum glauben, dass sein Name nicht gefallen war. Er habe gedacht, man werde ihn sofort erkennen, sagte Keating - schließlich habe er doch sogar seinen eigenen Song gesungen!

Keating war allerdings nicht der einzige Promi, der im Halbfinale der Show die Bühne verlassen musste. Auch für den Kölner Komiker Guido Cantz war Schluss. Er steckte in einem Fuchs-Motten-Kostüm, das offenbar mehr Fell hinterließ als so mancher Hund. «Man geht abends duschen und findet auf einmal irgendwelche Haare in der Dusche und denkt: Wo kommen die her?», sagte der 55-Jährige. Die Antwort: «Achso, die sind ja von mir.» 

Bei Cantz hatte das Rateteam deutlich besser gelegen. Verona Pooth tippte auf den einstigen «Verstehen Sie Spaß?»-Moderator. Eko Fresh allerdings warf kurioserweise den Namen Jens Spahn in den Ring. «Der hat jetzt ein bisschen mehr Zeit», witzelte der Rapper. Kollege Chris Tall bremste ihn jedoch rasch ein: Er glaube wirklich nicht, «dass Jens Spahn mit einer Maske etwas zu tun haben möchte».

Auch Partysängerin Isi Glück (35, «Delfin») musste ihre Maske abnehmen. Sie steckte im «Erdbär», einer Mischung aus Bär und Erdbeere, und hatte ihre Stimme verstellt. Aufgrund der Indizien vermuteten viele Reality-Star Daniela Katzenberger in der Kluft. Ganz abwegig war das auch nicht - denn Glück hatte vor Jahren mal an einem Casting in Katzenbergers Doku-Soap mitgemacht.

Bei «The Masked Singer» treten Promis in aufwendigen Kostümen auf. Ihre Identität sollen nur die Stimme und rätselhafte Hinweise verraten. Anders als früher läuft die Show diesmal nicht live: Über das Weiterkommen entscheiden das Rateteam und das Saalpublikum bei der Aufzeichnung in Köln. In der kommenden Woche folgt das Finale.

© dpa-infocom, dpa:261014-930-841110/1

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