Die Dreharbeiten für den neuen «Superman»-Film «Man of Tomorrow» sind für Lars Eidinger nach eigenen Worten eine völlig neue Erfahrung gewesen und mit nichts zu vergleichen, was er aus Deutschland und Europa kenne.
Auf die Frage, was ein Filmset in Hollywood von einem deutschen unterscheide, sagte der Schauspieler: «Alles.» Und er fügte hinzu: «Man könnte ja gemeinhin behaupten, die kochen auch nur mit Wasser. Aber das stimmt nicht. Die kochen mit Pepsi. Also das eine hat mit dem anderen wirklich rein gar nichts zu tun. Das ist eine ganz andere Art von Filmemachen.»
«Superman 2: Man of Tomorrow» soll im Juli 2027 in die Kinos kommen. Eidinger spielt den Bösewicht namens Brainiac.
«Ich habe nie an einem Set im deutschsprachigen Raum oder im europäischen Raum derartigen Team-Spirit erfahren wie dort», sagt Eidinger. Es sei ein großes Miteinander. Den Amerikanern werde in ihrem Umgang oft Oberflächlichkeit unterstellt. Er glaube, das sei ein Missverständnis. «Ich empfinde sie nicht als oberflächlich. Ich empfinde sie ganz im Gegenteil als sehr zugewandt und interessiert am Gegenüber.»
Nach Ende der Dreharbeiten wieder nach Deutschland zurückzukehren, sei ihm nicht leicht gefallen. «Es war für mich eine ausschließlich positive Erfahrung. Ich habe mich schwergetan, dass es irgendwann zu Ende war und ich wieder nach Hause fahren musste.»
In Deutschland ist der 50-Jährige aktuell als Vampir Zeno in der neuen Serie «City of Blood» auf Disney+ zu sehen. Die Dystopie spielt in einer Zukunft, in der in Berlin wegen des Klimawandels unerträgliche Hitze herrscht und Vampire das organisierte Verbrechen in der Hauptstadt kontrollieren.
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