Der frühere ukrainische Boxweltmeister Wladimir Klitschko darf nach dem Tod seiner Ex-Verlobten Hayden Panettiere Berichten zufolge vorübergehend das geerbte Vermögen der gemeinsamen Tochter verwalten. Ein Gericht in Los Angeles gab dem Antrag des 50-Jährigen am Donnerstag (Ortszeit) statt, wie das «People»-Magazin berichtet.
Laut dem US-Medium, das dem Anhörungstermin beiwohnte, war neben Klitschko auch Tochter Kaya dem Gerichtssaal aus der Ferne zugeschaltet und zeitweise auf einem Bildschirm zu sehen. Sie habe ihre Identität gegenüber dem Gericht bestätigt und einen «ruhigen und gefassten» Eindruck gemacht.
Die Elfjährige, die bereits vor dem Tod ihrer Mutter bei ihrem Vater in Europa lebte, ist den Berichten zufolge die alleinige Erbin der im August verstorbenen US-Schauspielerin.
Hintergrund für den Antrag Klitschkos war laut US-Medien vor allem seine Sorge um Vermögenswerte der Verstorbenen. Eigentum, der zu Haydens Nachlass gehört, könne mit hoher Wahrscheinlichkeit «verloren gehen, beschädigt oder verschwendet werden, bevor ein ordnungsgemäß ernannter persönlicher Vertreter zu seinem Schutz eingesetzt werden kann», erklärte er laut «People» in seinem Antrag von September.
Als Vormund für den Nachlass dürfte Klitschko Strafverfolgungsbehörden darum ersuchen, Ermittlungen einzuleiten und bei der «Wiederbeschaffung von Vermögenswerten» zu helfen, die mutmaßlich von einer «nicht zur Familie gehörenden Person» veruntreut worden seien, argumentierte seine Anwältin Diane Park vor Gericht am Donnerstag.
Panettiere («Scream 4», «Scream 6», «Heroes» und «Nashville») war am 16. August im Alter von 36 Jahren überraschend in einer Wohnung im US-Bundesstaat South Carolina gestorben. Als Todesursache machte die zuständige gerichtsmedizinische Behörde eine Überdosis verschiedener Substanzen aus. Die Behörde stufte den Tod der Schauspielerin als Unfall ein.
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