Überraschende Wendung in einem vermeintlichen Mordfall in Australien: Bei einer mutmaßlich verwesenden Leiche, die am Wochenende im Bundesstaat New South Wales an einer Landstraße gefunden wurde, handelte es sich in Wirklichkeit um eine lebensgroße Puppe. Der Sender ABC zitierte die Polizei mit den Worten, man gehe davon aus, dass es eine Sexpuppe sei. Das Gepäckstück hatte am Sonntag einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst - Beamte richteten sogar einen Tatort ein.
Spezialisten der Spurensicherung rückten zum Fundort nordöstlich der Hauptstadt Canberra an. Die Polizei versuchte sogar, die vermeintliche Tote mit Vermisstenfällen in Verbindung zu bringen. Jedoch verzögerte sich die Untersuchung des Koffers wegen starken Regens: Die Polizei wollte ihn zunächst möglichst wenig bewegen, um mögliche Spuren nicht zu zerstören. Auch die abgelegene Lage des Fundortes erschwerte die Arbeit.
«Nach forensischen Untersuchungen bestätigt die Polizei heute Morgen, dass es sich bei dem in der Tasche gefundenen Gegenstand um eine lebensechte Puppe handelte, die Kleidung trug, Haare und ein Nasenpiercing hatte», teilte die Polizei von New South Wales mit. «Der Gegenstand wies außerdem Spuren auf, die Prellungen und Schürfwunden ähnelten.»
Wer den Koffer an der Landstraße abgestellt hat und warum, ist derzeit unklar. Die Polizei teilte lediglich mit, die Untersuchungen zu dem vermeintlichen Mordfall seien abgeschlossen.
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