Polizisten haben nach einer weiteren möglichen Sichtung eines Pumas im oberbayerischen Landkreis Erding mit einem Hubschrauber samt Wärmebildkamera nach der Katze gesucht. Entdeckt wurden allerdings lediglich unzählige Rehe. «Katzenarten wurden nicht festgestellt, auch keinerlei Beutereste unter den erkannten Rehen», teilte die Polizei in Erding mit.
«Die Suche durch den Polizeihubschrauber wurde nach 60 Minuten wieder beendet. Andere verwertbare Sichtungen wurden der Polizei am Wochenende nicht gemeldet.» Zuvor hatte ein Verkehrsteilnehmer in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 2.30 Uhr ein verdächtiges Tier im Gemeindebereich Oberding wahrgenommen.
Auch die Reiterstaffel der Polizei, die am Samstag nach Spuren einer möglichen Raubkatze im Naturschutzgebiet Notzinger Moos gesucht hatte, habe nichts gefunden. «Insbesondere wurden keinerlei Beutetiere oder Beutereste gefunden.»
Die Polizeiinspektion Erding wollte am Vormittag die Speichermedien der Wildkameras auswerten, die vor dem Wochenende von der Polizei im Notzinger Moos installiert wurden, wie es hieß. Danach soll entschieden werden, wie es weitergeht.
Ein Jäger hatte am späten Dienstagabend mit einem Nachtsichtgerät ein verdächtiges Tier gesehen und gefilmt. Ein Experte hielt es nach Auswertung der Aufnahmen für möglich, dass es sich um einen Puma handelt. Woher das Tier stammen könnte, ist bislang unklar.
Seit der Sichtung wurde unter anderem auch mit Beamten am Boden, Drohnen, Hubschraubern und Polizeihunden nach der Katze oder ihren Spuren gesucht. Bislang blieb alles ohne Ergebnis.
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