Panorama

Hamburger Block-Prozess wird bis Februar verlängert

Die Kammer hat weitere Verhandlungstage angesetzt. Christian Charisius/dpa-Pool/dpa
Es gab bereits 84 Verhandlungstage im Prozess gegen Christina Block. Christian Charisius/dpa-Pool/dpa

Der im Juli 2025 gestartete Hamburger Prozess um die Entführung der Block-Kinder könnte noch länger dauern als gedacht. Es wurden 15 neue Verhandlungstermine bis zum 24. Februar 2027 angesetzt, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte. Bislang hatte die Kammer Verhandlungstage bis zum 18. Dezember geplant. Der Prozess vor dem Landgericht Hamburg war bereits mehrfach verlängert worden. Immer wieder gab es in dem Fall neue Wendungen, die einen Beginn der Plädoyers verzögerten. Es gab schon 84 Verhandlungstage.

Die Hamburger Unternehmerin Christina Block (53) ist angeklagt, nach einem erbitterten Sorgerechtsstreit eine israelische Sicherheitsfirma damit beauftragt zu haben, ihre beiden jüngsten Kinder vom Wohnort des Vaters in Süddänemark nach Deutschland zu entführen. Sie bestreitet das. Es gibt sechs weitere Angeklagte, darunter Blocks Lebensgefährte Gerhard Delling. Der frühere Sportmoderator bestreitet ebenfalls, etwas Unrechtes getan zu haben. Der nächste Verhandlungstag ist am 6. November.

© dpa-infocom, dpa:261103-930-935420/1

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