Panorama

Halloween: Österreichs Ermittler in Kontakt mit Deutschland

Auch in Österreich wurden Süßigkeiten gefunden, die mit Metallgegenständen versehen waren. Unbekannt/LPD STEIERMARK/APA/dpa

Nach den Funden von metallischen Gegenständen in Halloween-Süßigkeiten stehen österreichische Ermittler in Kontakt mit internationalen und deutschen Behörden. Im Bundeskriminalamt in Wien wurde eine Ermittlungsgruppe gegründet, die mit der EU-Polizeibehörde Europol in Kontakt steht, wie Innenminister Gerhard Karner in einer Pressekonferenz mitteilte. «Wir werden alles Menschenmögliche tun, damit wir dieses feige und hinterhältige Verbrechen aufklären», sagte der Minister.

Wie in solchen Fällen üblich, bestehe ein enger Austausch mit anderen Staaten, auch mit Deutschland, hieß es aus dem österreichischen Bundeskriminalamt gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Nähere Details zur allfälligen gemeinsamen Ermittlungen wurden vorerst nicht genannt. Nach Angaben Karners ist auch Ungarn von manipulierten Süßigkeiten betroffen.

Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter im Internet, in sozialen Medien oder in Online-Foren vernetzt gewesen seien, sagte der Ermittlungschef des österreichischen Bundeskriminalamtes, Gerald Tatzgern.

In Österreich sind in mehreren Bundesländern mit Metallteilen versehene Halloween-Süßigkeiten aufgetaucht. In einem Fall wurde ein Mädchen leicht verletzt. Auch in zahlreichen deutschen Bundesländern wurden Polizeiberichten zufolge Süßigkeiten mit Nadeln, Nägeln, Schrauben und anderen Metallteilen manipuliert.

© dpa-infocom, dpa:261103-930-936236/1

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