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Umbruch an der Führungsspitze in Kohlberg

Das Familienunternehmen Ringhoffer stellt sich dem Wandel der Zeit.

Das Führungsteam: Christian Jaissle, Nina Ringhoffer und Marco Klappenecker Foto: pm

KOHLBERG. Nach mehr als 40 Jahren sagt der Geschäftsführer Hans Ringhoffer der Ringhoffer Verzahnungstechnik GmbH & Co. KG Servus und geht in seinen wohlverdienten Ruhestand – in unruhigen Zeiten.

Das Kohlberger Unternehmen Ringhoffer ist ein hochspezialisiertes Traditionsunternehmen, in dem sich alles um Zahnräder und Zahnstangen dreht. Wo Antriebe im Einsatz sind – ob im OP-Tisch, in Autowaschanlagen oder elektrischen Jalousien – steckt oft Präzisionsarbeit aus Kohlberg dahinter. Qualität steht dabei klar im Mittelpunkt. Ringhoffer liefert nicht nur Standardprodukte, sondern entwickelt auch maßgeschneiderte Lösungen für individuelle Anforderungen.

Hans Ringhoffer weiß sein Unternehmen, das er in zweiter Generation mit Petra Ringhoffer führte, in guten und sicheren Händen. Tochter Nina Ringhoffer wird als Prokuristin gemeinsam mit ihrem Lebenspartner Marco Klappenecker das Schiff nun in dritter Generation durch die stürmischen Meere steuern. Mit Christian Jaissle ist seit Anfang Juni ein neuer Mann an Bord. Als technischer Geschäftsführer wird er die Aufgabe übernehmen, das Unternehmen technologisch weiter auszurichten, mutige Innovationsprojekte voranzutreiben und jene Weichen zu stellen, die über die Zukunftsfähigkeit des gesamten Betriebs entscheiden. Auch Petra Ringhoffer wird im Zuge der Nachfolgeregelung ihre kaufmännische Leitung an Marco Klappenecker übergeben. Hans Ringhoffer wird, wenn er gebraucht wird, mit all seinem Wissen und seiner Erfahrung dem Betrieb zur Seite stehen.

Das Unternehmen hat seinen Sitz in Kohlberg. Foto: pm

Mit diesem starken Team, das gemeinsam an einem Strang zieht, stellt sich Ringhoffer den Herausforderungen der aktuellen Zeit und blickt optimistisch in die Zukunft. „Das Handwerk kann wieder attraktiv werden – und es braucht Menschen, die mit Leidenschaft anpacken, Verantwortung übernehmen und den Mut haben, Neues zu gestalten“, blickt Nina Ringhoffer positiv in die Zukunft. „Mein Vater sagte einst zu mir, ‚Nina, wenn kein Zahnrad mehr gebraucht wird, dann wird auch keine Maschine mehr gebaut!‘“

Seit Jahrzehnten setzt Ringhoffer auf eine starke Nachwuchsförderung und ist ein anerkannter Ausbildungsbetrieb in der Region. Ausgebildet werden Zerspanungsmechaniker, Maschinen- und Anlagenführer, Industriekaufleute, Fachkräfte für Lagerlogistik und Fachlageristen.

„Neben einer erstklassigen Ausbildung bieten wir gemeinsame Aktivitäten wie Ausflüge, Gesundheitstage und Feste“, sagt Nina Ringhoffer. Diese Erlebnisse stärken den Teamgeist und zeigen, dass Ausbildung bei Ringhoffer weit mehr ist als das Erlernen eines Berufs.

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