Firmenblog
Das sind die Energieprojekte für die Zukunft aus Frickenhausen
Wie Unternehmen und Privathaushalte mit Hummel Energize zur Stromautarkie gelangen.
Wer in Frickenhausen die Straße in den Gernäckern entlangfährt, sieht ein modernes Firmengebäude, eine Schnellladesäule an der Einfahrt und einen hellgrauen Technikschrank hinter dem Zaun. Von außen nicht zu sehen: Hier arbeiten Gebäude, Heizung und Elektromobilität als ein gemeinsames Energiesystem – im täglichen Betrieb.
Dafür, dass die Technik funktioniert, sorgt Hummel energize. Das Unternehmen von Inhaber Alexander Hummel plant und realisiert Photovoltaik, Batteriespeicher, Ladeinfrastruktur und Energiemanagement für private und gewerbliche Kunden – und zeigt am eigenen Firmensitz, wie diese Bausteine zusammenspielen.
Errichtet hat das Gebäude 2012 Frank Hummel. Mit seiner HSG Hummel Service Group hat er den Standort seither weiterentwickelt – zum HSG Innovation HUB mit Büro-, Veranstaltungs- und Demonstrationsflächen für Unternehmer, Start-ups und Partner.
Alexander Hummel hat hier mit Hummel energize seinen Firmensitz – als eigenständiger Unternehmer und Mieter.
„Was uns verbindet, ist die Überzeugung, dass Energiezukunft nicht auf Folien entsteht“, sagt Frank Hummel. „Sie muss gebaut, betrieben und wirtschaftlich weiterentwickelt werden.“
Die Rollen sind klar verteilt: Die HSG ist Eigentümerin von Gebäude und Energieanlagen. Hummel energize hat den Batteriespeicher installiert und in Betrieb genommen und verantwortet Betrieb und Service der Photovoltaikanlage, sowie der gesamten Ladeinfrastruktur.
Speichern, mobilisieren, managen
Die Photovoltaikanlage auf den Dächern hat eine Spitzenleistung von 77 Kilowatt Peak (kWp). Nach Angaben der HSG erzeugt sie rund 70.000 Kilowattstunden (kWh) im Jahr. Rechnerisch entfallen davon etwa 13.000 kWh auf die Infrarotheizung der Verwaltung, 25.000 kWh auf den Gebäudebetrieb und 32.000 kWh auf die Elektromobilität – das entspricht rund 120.000 elektrisch gefahrenen Kilometern. Der Batteriespeicher mit über 260 kWh verschiebt Solarstrom in die Verbrauchszeiten, puffert die Ladeleistung und begrenzt Lastspitzen – kurze Leistungsspitzen, die bei Gewerbebetrieben die Netzkosten deutlich erhöhen können. An der Einfahrt steht ein öffentlich nutzbarer Gleichstrom-Schnelllader (DC) mit 100 kW, ergänzt durch Wechselstrom-Ladepunkte (AC) für längere Standzeiten. Als Ladepunktbetreiber für große und kleine Unternehmen betreut Hummel energize die Ladeinfrastruktur und stellt über seine Marke energizeGO die Ladekarte bereit. Ein Energiemanagement stimmt Erzeugung, Speicher und Verbraucher aufeinander ab.
„Wir denken vom System her, nicht von der Einzelmaßnahme“, erklärt Alexander Hummel und ergänzt: „Ausgelegt wird nicht nach der größtmöglichen Hardware, sondern nach Nutzung, Verbrauchsverlauf und Netzanschluss. Wirtschaftlichkeit geht bei uns vor Förderfähigkeit.“
Software für solche Steuerungsaufgaben entwickelt das Unternehmen unter der eigenen Marke Voltbridge – entlang der Anforderungen aus dem Projektgeschäft.
Vom Firmensitz zum Kundenprojekt
Was am Innovation HUB im größeren Maßstab läuft, setzt Hummel energize für Kunden in der Region in passender Größe um. Privathaushalte nutzen tagsüber gespeicherten Solarstrom abends für Haushaltsgeräte, Wärmepumpe oder Elektroauto. Betriebe mit hoher Grundlast oder eigenem Fuhrpark verschieben Solarüberschüsse in teure Verbrauchszeiten und laden ihre Flotte mit einem Lastmanagement, das die Ladeleistung an den vorhandenen Netzanschluss anpasst. Für Wohnanlagen und Gewerbe übernimmt energizeGO auf Wunsch Betrieb und Abrechnung der Ladepunkte. Service, Wartung und Anlagenüberwachung ergänzen das Angebot. Erzeugung, Speicher, Laden und Steuerung kommen so aus einer Hand – mit einem Ansprechpartner statt vieler Schnittstellen. Am Anfang jedes Projekts steht ein Termin vor Ort. Daraus entsteht ein Projektbericht – eine technische und wirtschaftliche Vorplanung, die der Kunde in Ruhe prüfen kann. Erst danach folgt ein verbindliches Angebot. „Unser Sitz hier in der Region ist ein wichtiger Bestandteil unseres Leistungsversprechens“, sagt Alexander Hummel. „Persönliche Beratung, Vor-Ort-Termine und die Betreuung nach der Installation sollen kurze Wege und eine verlässliche Ansprechbarkeit sicherstellen.“
Das Unternehmen wächst und sucht Menschen, die Energiezukunft mitgestalten wollen – vor allem Elektroniker und Monteure. Auch Quereinsteiger haben gute Chancen. „Wichtiger als der Lebenslauf ist, dass jemand mitdenkt und Leidenschaft für das Thema entwickelt“, so Hummel. Persönlich kennenlernen kann man Hummel energize vom 9. bis 11. Oktober auf der Baumesse Tübingen. Nach Terminvereinbarung zeigt das Team das Energiesystem auch direkt am Standort. Informationen zum Innovation HUB gibt es unter www.hummel.services.