Oberensingen

Samariterstiftung und die Werke von Max G. Bailly

Alexandra Fischer-Herl übergibt die Originalmotive in den Räumen der Samariterstiftung an Wolfgang Bleher, Vorstand Eingliederungshilfe. Foto: Samariterstiftung

NT-OBERENSINGEN. Die Samariterstiftung war über viele Jahre in besonderer Weise mit dem Künstler Max G. Bailly verbunden. Sein künstlerisches Schaffen und sein persönliches Engagement haben die Stiftung bereichert – nicht zuletzt deshalb, weil neun seiner Werke das gedruckte Leitbild der Samariterstiftung zieren: Motive, meist als Collagen gestaltet, mit Naturmaterialien und in leuchtenden Aquarelltönen.

Die Originale der im Leitbild abgedruckten Motive hängen jetzt in der Hauptverwaltung in Oberensingen. Vor kurzem wurden die Bilder von Alexandra Fischer-Herl, die den künstlerischen Nachlass von Max G. Bailly verwaltet, an Wolfgang Bleher, Vorstand Eingliederungshilfe der Samariterstiftung, übergeben. Bereits im November 2014 hatte die Samariterstiftung die Collage „Baum der Hoffnung“ erworben – ein Werk, das aus ausgeschnittenen Ausdrucken der Leitbildbroschüre der Stiftung auf einem farbig lasierten Hintergrund besteht, ergänzt durch kleinere Zeichnungen. Die Collage wird im Dezember 2026 auch bei einer Retrospektive in der Nürtinger Kreuzkirche ausgestellt.

Der im August 2025 verstorbene Max G. Bailly war über 25 Jahre an der von ihm aufgebauten Freien Kunstakademie Nürtingen tätig und hatte einen Lehrauftrag an der Hochschule für Kunsttherapie in Nürtingen inne. Alexandra Fischer-Herl sagt: „Kunst kann Gutes bewirken. Davon war auch Max G. Bailly überzeugt. Daher hat er gerne Kurse für Menschen mit besonderen Bedürfnissen in der Samariterstiftung angeboten.“ Sein Anliegen war es, neugierige und suchende Menschen auf dem Weg zu ihren kreativen Kräften zu begleiten und zu ermutigen. Mit großer Leidenschaft bot er Kurse in der Samariterstiftung an und schuf Räume für Kreativität, Begegnung und persönliche Entwicklung.

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