Nürtingen

Rundgang zum Thema Ehrenamt

Tina Masarin, Leiterin Haus der Familie, und Teilnehmer des Rundgangs. Foto: Silvia Sollner

NÜRTINGEN. 22 Teilnehmer nahmen an einem Rundgang an sieben Stationen durch die Altstadt Nürtingens zum Thema Ehrenamt teil. Sie erfuhren aus erster Hand, wo man sich ehrenamtlich engagieren kann. So stellten am Anfang Astrid Nagel und Inge Hertelin das Projekt „Vorlesenetz“ der Stadtbücherei Nürtingen mit einer Leseprobe und Irmgard und Hans Mayer das Ehrenamtscafé im Vöhringerheim vor.

Weiter ging es durch die Nürtinger Altstadt bei schönstem Wetter zum Theater im Schloßkeller. Gisela Fleck, welche die Geschicke des Schloßkellers als Vorsitzende über 20 Jahre lenkte, stellte die Möglichkeiten, sich dort zu engagieren, vor. Der Schloßkeller feiert dieses Jahr sein 30-jähriges Bestehen.

Gegenüber vom Theaterkeller steht das renovierte Hölderlinhaus, in dem schon Friedrich Hölderlin, Nürtingens bekannter Dichter, als Kind lebte. Dort kann man sich als Aufsicht in der Dauerausstellung „Hölderins Bildungswege und Nürtingen“ im Hölderlinmuseum ehrenamtlich engagieren.

Tina Masarin, Leiterin des Hauses der Familie, ließ es sich nicht nehmen, den Spaziergang schon von Anfang an zu begleiten. Vor dem Haus der Familie stellte sie das Projekt Leihomas/-opas vor. Dieses Projekt liegt ihr sehr am Herzen, denn es gibt mehr Anfragen von jungen Familien als engagierte Leihomas/-opas. Ein weiteres Projekt ist „Wellcome“ für junge Familien.

Vor dem Hölderlindenkmal am Stadtbalkon stellte Gundis Eisele das Ehrenamtsprojekt „Nürtinger Rundblick“ vor. Sie übt seit über 20 Jahren das Amt einer Turmwächterin aus. Der Kirchturm der Stadtkirche ist an den Wochenenden für Interessierte geöffnet. Außerdem leitet sie die Gruppe „Gemeinsam statt einsam“. Die Gruppe trifft sich regelmäßig in den Räumen des Bürgertreffs Nürtingen.

Gia Ost, ehemalige Mitarbeiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes für ältere Menschen, stellte das Projekt „Männerschuppen
für Männer ab 60 mit oder ohne Demenz“ vor.

Stadtführerin Heike Neu erzählte an den verschiedenen Stationen jeweils etwas zur Stadtgeschichte Nürtingens und rundete so den Spaziergang ab.

„Erste Kontakte konnten schon gleich beim Rundgang geknüpft werden“, so Silvia Sollner, Initiatorin des „Schwätzbänkle-Rundgangs“. Nähere Informationen gibt es bei den jeweiligen Stellen oder beim Bürgertreff Nürtingen.

Zur Startseite