ALTDORF. Mit einer Auftaktveranstaltung in der Grundschule Altdorf ist das Projekt „Kelly-Insel“ offiziell in der Gemeinde gestartet. Mehrere Einrichtungen und Betriebe im Ort beteiligen sich und bieten Kindern künftig Anlaufstellen, wenn sie Hilfe benötigen.
Mit der offiziellen Auftaktveranstaltung in der Grundschule Altdorf ist die Gemeinde nun Teil des Netzwerks der Kelly-Inseln. An verschiedenen Stellen im Ort finden Kinder gekennzeichnete Anlaufstellen, an die sie sich wenden können, wenn sie Hilfe benötigen oder sich in einer unangenehmen Situation befinden.
Bürgermeister Joachim Kälberer begrüßte die Gäste und Beteiligten und dankte insbesondere Rektorin Katharina Spohn für die Organisation und Umsetzung des Projekts in der Gemeinde sowie für die Vorbereitung der Auftaktveranstaltung.
Über die Entstehung und die Hintergründe der Kelly-Inseln informierte Andreas Koch, Bürgermeister a. D. und Vorstandsvorsitzender des Kelly-Insel-Vereins mit Sitz in Filderstadt. Offiziell besiegelt wurde die Zusammenarbeit mit der Unterzeichnung einer Kooperationsvereinbarung durch Bürgermeister Kälberer, Andreas Koch sowie Polizeivizepräsident Ralf Keller.
Im Anschluss wurden die ersten Zertifikate für die Kelly-Inseln in Altdorf überreicht. Kälberer erhielt das Zertifikat als Verantwortlicher der Gemeinde, Rektorin Katharina Spohn für die Grundschule Altdorf. Weitere Zertifikate gingen an Melanie Thumm für den Kfz-Meisterbetrieb Thumm, Elke Kapp für die Schatzkiste und Nadine Ruddock für die Firma Hyla.
Mit den Kelly-Inseln soll in Altdorf ein möglichst dichtes Netz verlässlicher Anlaufstellen entstehen.