Neckartenzlingen

Genusswandergruppe umrundet Neckartenzlingen

TSV Genusswandergruppe 65+ Foto: Wendelin Balinger

NECKARTENZLINGEN. Zur vierten und letzten Wanderetappe entlang der Gemarkungsgrenze trafen sich erneut zahlreiche Mitglieder des TSV Neckartenzlingen. Zu Beginn erläuterte Organisator Hans-Georg Kimmerle kurz die Tagesetappe und begrüßte zwei neue Mitwanderer herzlich in der Gruppe. Vor dem Start wurden traditionell Muskeln und Gelenke mit einer kleinen Gymnastikeinheit unter Anleitung von Klaus Bässler aufgewärmt. Anschließend übernahm Karl Mack, der Wanderführer aller vier Etappen, die Leitung und führte die Gruppe vom Heiligenbronn zum Ausgangspunkt der Grenzwanderung unterhalb der B312-Neckarbrücke in Richtung Neckartailfingen.

Die Route führte im Uhrzeigersinn zunächst geradlinig in Richtung Altdorf. Über einen steil ansteigenden Wiesenweg und am Waldrand entlang wurde die Haarnadelkurve der Straße nach Altdorf erreicht. Hier befindet sich der erste Dreiergrenzpunkt: Neckartenzlingen, Neckartailfingen und Altdorf.

Von dort schlängelt sich die Grenze im Zickzack weiter durch den Wald bergauf. Am Wasserhaus angekommen, verläuft sie rechtwinklig am Waldrand des Reusch in Richtung Neckartenzlingen. Entlang des Scheiterhaus führte der Weg zurück in Richtung Altdorf, bis die Grenze am Ende des Waldes erneut rechtwinklig abbiegt.

Unterwegs gab es einige historische Grenzsteine zu entdecken. Um den dort eingerichteten Ruheraum für Tiere zu umgehen, führte ein kleines Schlupfloch am Waldrand zurück auf den Pfad entlang der Gemarkungsgrenze zu Altdorf. Wenig später wurde der zweite Dreiergrenzpunkt zwischen Neckartenzlingen, Altdorf und Bempflingen erreicht.

Weiter in südwestlicher Richtung verlief die Grenze entlang des Waldweges steil bergab durch einen kaum begehbaren Waldabschnitt. Dieser anspruchsvolle Teil wurde über den Pfad in Richtung Bempflinger Albvereinsbrunnen umgangen. Entlang der Grenze ging es weiter bergab bis zum Wasserkraftwerk an der Erms beim Schliff. Dort überquert die Gemarkungsgrenze den Fluss und verläuft anschließend am Ufer entlang, vorbei am Klärwerk, weiter in Richtung der Verbindungsstraße nach Bempflingen.

Damit war der Endpunkt der Umrundung der Neckartenzlinger Gemarkungsgrenze erreicht. Die Strecke erstreckte sich über insgesamt 18,5 Kilometer.

Nach den zurückgelegten Kilometern und den vielfältigen Eindrücken freuten sich die Teilnehmer auf den wohlverdienten kulinarischen Abschluss. Mit zügigen Schritten machte sich die Gruppe auf den Rückweg zum TSV-Sportheim, wo bereits das traditionelle Genussessen aus der schwäbischen Küche wartete.

So fand eine abwechslungsreiche Wanderreihe mit interessanten Einblicken in die Landschaft, die Geschichte und die Gemarkungsgrenzen rund um Neckartenzlingen ihren gelungenen Abschluss. Neben der Bewegung in der Natur kamen auch die Geselligkeit und der gemeinsame Genuss nicht zu kurz.

Am dritten Donnerstag im November gehen die Neckartenzlinger Genusswanderer wieder auf Tour.

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