Ulrike Haumann, Neckartenzlingen. Zum Artikel „Ist jegliche Öffnungsperspektive dahin?“ vom 18. März. Heute Morgen stand ich um 7.50 Uhr vor dem Aldi in Neckartenzlingen. Ich brauchte nichts Bestimmtes, war aber einfach schon um diese Zeit unterwegs. 20 Personen warteten vor verschlossenen Türen. Anscheinend gab es Kinderkleidung im Angebot. Die Türen öffneten sich und der Menschenstrom bewegte sich in die Verkaufsräume. An den Wühltischen standen nun mindestens 15 Erwachsene und suchten nach den passenden Kleidungsstücken für ihren Nachwuchs. Von „Abstand halten“ konnte da keine Rede sein. Die Menschen hingen dicht gedrängt aufeinander. Es war ein interessantes Bild. Ich hätte es fotografieren sollen.
Und nun sollen Einzelhändler, die so viel Platz haben und vielleicht nur drei Personen in einen riesigen Laden gehen, wieder ihre Tore schließen. Das ist doch total unverständlich und ungerecht. Haben sich Politiker das mal angeschaut? Und was macht eigentlich den Unterschied zwischen einer normalen Fußpflege und einer medizinischen Fußpflege, die einen müssen geschlossen bleiben und die anderen haben geöffnet? Wer kann das nachvollziehen?
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die AfD an ihren Inhalten messen
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Mit der AfD auseinandersetzen“ vom 18. September.
Herr Kohn fordert, man müsse sich endlich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen. Einverstanden. Beginnen wir bei ihrem Programm: Die AfD will die ...
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die Grenzen der künstlichen Intelligenz
Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei ...