Richard Haussmann, Oberboihingen. Zum Artikel „Turmbau legt Haushaltsloch offen“ vom 27. März.
Viele Bürger und Bürgerinnen haben eine ablehnende Meinung zum Turmprojekt in Oberboihingen. Andere sehen Vorteile für die Aufwertung des Oberboihinger Rundwegs. Dass Oberboihingen nicht im Geld schwimmt, ist klar. Als das Projekt von der Gemeinde bei der Region Stuttgart vorgestellt wurde, waren die Verantwortlichen begeistert von dem Vorhaben „Naherholung und Tourismus“ und machten einige Euros locker. Sind nur Kugelbahnen oder Kinderspielplätze förderungswürdig?
Einige Landesgartenschauen wurden mit einem Aussichtsturm bereichert (Rechberghausen, Remstal, Wangen im Allgäu). Der Garten der Fachhochschule Nürtingen-Geislingen würde auch an Bekanntheitsgrad gewinnen. Ich gebe den Turmgegnern recht, die sagen, man sieht auch von der vorgesehenen Stelle den Hohenneuffen (ohne Turm). Aber, wer macht mit seinen Kindern schon einen Spaziergang und erklärt die Berge der Schwäbischen Alb oder auch die Ortschaften der näheren Umgebung?
Ein Anziehungspunkt mit einer Panoramakarte wäre hier hilfreich. Dazu passt ein Satz aus dem lesenswerten Buch „Vom Verschwinden der Arten – Der Kampf um die Zukunft der Menschheit“ von den Wissenschaftlerinnen Katrin Böhning-Gaese und Friederike Bauer: „Kinder sollten überall so früh wie möglich an die Natur herangeführt werden, zu Hause genauso wie im Kindergarten, in der Schule und später in ihrer Ausbildung, damit viele Menschen, auch die Städter, wenigstens zum Teil zu Naturliebhabern und Naturschützern werden.“
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...