Richard Haussmann, Oberboihingen. Zum Artikel „Turmbau legt Haushaltsloch offen“ vom 27. März.
Viele Bürger und Bürgerinnen haben eine ablehnende Meinung zum Turmprojekt in Oberboihingen. Andere sehen Vorteile für die Aufwertung des Oberboihinger Rundwegs. Dass Oberboihingen nicht im Geld schwimmt, ist klar. Als das Projekt von der Gemeinde bei der Region Stuttgart vorgestellt wurde, waren die Verantwortlichen begeistert von dem Vorhaben „Naherholung und Tourismus“ und machten einige Euros locker. Sind nur Kugelbahnen oder Kinderspielplätze förderungswürdig?
Einige Landesgartenschauen wurden mit einem Aussichtsturm bereichert (Rechberghausen, Remstal, Wangen im Allgäu). Der Garten der Fachhochschule Nürtingen-Geislingen würde auch an Bekanntheitsgrad gewinnen. Ich gebe den Turmgegnern recht, die sagen, man sieht auch von der vorgesehenen Stelle den Hohenneuffen (ohne Turm). Aber, wer macht mit seinen Kindern schon einen Spaziergang und erklärt die Berge der Schwäbischen Alb oder auch die Ortschaften der näheren Umgebung?
Ein Anziehungspunkt mit einer Panoramakarte wäre hier hilfreich. Dazu passt ein Satz aus dem lesenswerten Buch „Vom Verschwinden der Arten – Der Kampf um die Zukunft der Menschheit“ von den Wissenschaftlerinnen Katrin Böhning-Gaese und Friederike Bauer: „Kinder sollten überall so früh wie möglich an die Natur herangeführt werden, zu Hause genauso wie im Kindergarten, in der Schule und später in ihrer Ausbildung, damit viele Menschen, auch die Städter, wenigstens zum Teil zu Naturliebhabern und Naturschützern werden.“
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...