Jürgen Weiß, Beuren.
Wer am Freitag, 13. März aufmerksam die Leserbriefe studierte, konnte sich von der unglaublichen Arroganz und Überheblichkeit Grüner-Anhänger überzeugen. Bündnis 90/Die Grünen haben mit 0,5 Prozent bei den Zweitstimmen die Nase vorn – was circa 27.000 Wählerstimmen entspricht. Wirft man einen Blick auf die Erststimmen, stellt man fest, dass die Grünen 78 Prozent ihrer Direktmandate verloren und 475.000 Wählerstimmen weniger als die CDU errungen haben. Bei diesem desaströsen Ergebnis wäre deutlich mehr Demut angebracht. Nach FDP und SPD ist Bündnis 90/Die Grünen der dritte Verlierer der Wahl. Der Ministerpräsident wird von den Abgeordneten gewählt – zwischen CDU und Grünen besteht ein Patt mit je 56 Sitzen. Das sind die Fakten. Die Grüne-Fraktion hat auf unverschämte Weise versucht, den Spitzenkandidaten der CDU, aufgrund einer nicht angemessenen Aussage im Rahmen eines acht Jahre zurückliegenden Kneipeninterviews, in Misskredit zu bringen. Das ist skandalös und zutiefst unanständig und muss Konsequenzen in der Grünen-Fraktion haben. Es steht den Grünen nicht zu, die CDU belehren zu wollen, wie sie sich mit dieser Schmutzkampagne zu fühlen hat. Regeln, die dann wieder für alle anderen Gültigkeit haben sollen, nur nicht für die Grünen.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...