Dr. Wolfgang Bone, Lenningen-Gutenberg. Zum Artikel „Gefährliche Mobilität“ vom 7. Februar. Ob und inwieweit es sinnvoll und notwendig ist, gesundheitliche Prüfungen für ältere Kraftfahrzeugführer durchzuführen, kann ich nicht beurteilen. Aber bei allen Überlegungen sollte nicht vergessen werden, dass die meisten schweren Unfälle nicht von älteren Kfz-Fahrern, sondern von jüngeren verursacht werden, wie schon oft statistisch einwandfrei nachgewiesen wurde.
Wie oft werde ich trotz Überholverbots überholt, aber niemals von älteren Fahrern. Manche geben auch ganz offen zu, dass sie selbstverständlich im Auto mit dem Handy telefonieren. Und ältere Fahrer, die unter Alkoholeinfluss fahren, gibt es sehr selten. Fazit: Autofahren ist weniger eine Frage des Alters, sondern mehr eine Frage des Charakters, und den kann eine medizinische Untersuchung schlecht überprüfen. Wer im Auto telefoniert, sollte für einige Jahre den Führerschein verlieren, wer mit Alkohol fährt lebenslang. Das würde die Unfallzahlen mehr senken als Gesundheitsprüfungen älterer Autofahrer.
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Stimme der Betroffenen fehlt
Jürgen Merkle, Neuffen.
Über die Zukunft unserer Rente beraten 13 Personen – aber keine einzige gewählte Vertretung der Versicherten, keine Gewerkschaften, keine Sozialverbände. Den Vorsitz führen Constanze Janda, Sozialrechtsprofessorin und ...
Leserbriefe | 12.01.2026 - 05:00
Angriff auf unsere Werte
Christian Rau, Nürtingen. Zum Artikel „Regenbogenfahne an Kirche zerstört“ vom 3. Januar.
Gerade haben wir Weihnachten und den Jahreswechsel hinter uns gebracht und uns alle – davon gehe ich einmal aus – ein friedvolles und glückliches Jahr 2026 ...