Leserbriefe

Ungleichheit auf Kosten der Bürger

Horst Bauknecht, Nürtingen.

Denkt von unseren Politikern eigentlich keiner mehr nach, bevor er etwas sagt? 40-Stunden-Woche für Beamte statt 41 Stunden, ein Pensionsanspruch von 65 Prozent des letzten Gehalts im Vergleich zu 48 Prozent beim normalen Arbeitnehmer, faktisch unkündbar, dazu zahlreiche Zulagen – zum Beispiel zusätzliches Kindergeld ab dem dritten Kind. Und bei Fehlverhalten gibt es oft nicht einmal eine Strafe, sondern eine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand bei vollen Bezügen. Was kommt denn als Nächstes?

Uns Bürgern werden bei Gesundheit und Rente ständig Reformen versprochen, am Ende werden jedoch wieder nur Leistungen gekürzt. Gleichzeitig gibt es viele Leistungsempfänger im Renten- und Gesundheitssystem, die nie selbst eingezahlt haben. Es tut mir leid, liebe Leute, aber ohne Beiträge sollte es auch keinen Anspruch auf Leistungen geben. Dann wäre genug Geld für diejenigen vorhanden, die ihr Leben lang in diese Systeme eingezahlt und sie mitfinanziert haben.

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