Horst Bauknecht, Nürtingen.
Denkt von unseren Politikern eigentlich keiner mehr nach, bevor er etwas sagt? 40-Stunden-Woche für Beamte statt 41 Stunden, ein Pensionsanspruch von 65 Prozent des letzten Gehalts im Vergleich zu 48 Prozent beim normalen Arbeitnehmer, faktisch unkündbar, dazu zahlreiche Zulagen – zum Beispiel zusätzliches Kindergeld ab dem dritten Kind. Und bei Fehlverhalten gibt es oft nicht einmal eine Strafe, sondern eine Versetzung in den einstweiligen Ruhestand bei vollen Bezügen. Was kommt denn als Nächstes?
Uns Bürgern werden bei Gesundheit und Rente ständig Reformen versprochen, am Ende werden jedoch wieder nur Leistungen gekürzt. Gleichzeitig gibt es viele Leistungsempfänger im Renten- und Gesundheitssystem, die nie selbst eingezahlt haben. Es tut mir leid, liebe Leute, aber ohne Beiträge sollte es auch keinen Anspruch auf Leistungen geben. Dann wäre genug Geld für diejenigen vorhanden, die ihr Leben lang in diese Systeme eingezahlt und sie mitfinanziert haben.
Leserbriefe | 07.05.2026 - 05:00
Migration aus anderer Perspektive
Beate Steinhilber, Nürtingen. Zum Leitartikel „Abschreckung ist nicht human“ vom 24. April.
Dem Autor ist wichtig zu betonen, dass er keine „gruselige Science-Fiction“ beschreibt, sondern Szenarien, die bald Realität werden könnten, wenn das ...
Leserbriefe | 07.05.2026 - 05:00
Druck vom Kessel nehmen
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Leitartikel „Die Profiteure der Krise“ vom 25. April.
Der Leitartikel von Armin Käfer lässt die nötige politische Weitsicht vermissen. Die AfD pauschal mit der NSDAP von 1932 zu vergleichen, ist nicht nur historisch ...