Andre Weinandy, Neckartenzlingen. Zu den Artikeln „Mobiler Metzger belebt die Ortsmitte“ vom 28. März und „Frauen entdecken das Angeln für sich“ vom 7. April.
Beide Texte wirken eher wie wohlwollende Werbung denn wie kritischer Journalismus – ohne als solche gekennzeichnet zu sein. Dass dabei ausgeblendet wird, dass hinter Metzgereien sowie beim Angeln stets das Töten von Tieren steht, halte ich für problematisch. Fische sind empfindsame Lebewesen und sterben beim Fang oft qualvoll. Dies wird im Artikel vollständig ignoriert. Gleichzeitig wird Angeln als Naturerlebnis verklärt – dabei lässt sich Natur auch genießen, ohne anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Besonders widersprüchlich erscheint es, wenn einerseits ausführlich über leidende Tiere wie den Buckelwal berichtet wird, während andererseits tiernutzende Praktiken verharmlost werden. Ich wünsche mir eine kritischere, ausgewogenere Berichterstattung – gerade bei ethisch sensiblen Themen.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...