Andre Weinandy, Neckartenzlingen. Zu den Artikeln „Mobiler Metzger belebt die Ortsmitte“ vom 28. März und „Frauen entdecken das Angeln für sich“ vom 7. April.
Beide Texte wirken eher wie wohlwollende Werbung denn wie kritischer Journalismus – ohne als solche gekennzeichnet zu sein. Dass dabei ausgeblendet wird, dass hinter Metzgereien sowie beim Angeln stets das Töten von Tieren steht, halte ich für problematisch. Fische sind empfindsame Lebewesen und sterben beim Fang oft qualvoll. Dies wird im Artikel vollständig ignoriert. Gleichzeitig wird Angeln als Naturerlebnis verklärt – dabei lässt sich Natur auch genießen, ohne anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Besonders widersprüchlich erscheint es, wenn einerseits ausführlich über leidende Tiere wie den Buckelwal berichtet wird, während andererseits tiernutzende Praktiken verharmlost werden. Ich wünsche mir eine kritischere, ausgewogenere Berichterstattung – gerade bei ethisch sensiblen Themen.
Leserbriefe | 11.04.2026 - 05:00
Gutachten der sozialen Kälte
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Ungesundes verteuern, Mitversicherung beenden“ vom 31. März.
Wenn im Gesundheitssystem das Geld knapp wird, ruft die Politik nach „Experten“. Nun hat die Kommission unter Wolfgang Greiner 66 Vorschläge vorgelegt – ...
Leserbriefe | 11.04.2026 - 05:00
Aufregung um Deutsche Telekom in Aichtal
Klaus Steinkamp, Neckartailfingen. Zum Artikel „Zwei Anbieter und wachsender Ärger“ vom 31. März.
Ist ja schon seltsam, dass jetzt gleich zwei Anbieter Aichtal mit Glasfaser ausstatten wollen. Aber jetzt der Telekom unlautere Werbung vorzuwerfen, ist ...