Andre Weinandy, Neckartenzlingen. Zu den Artikeln „Mobiler Metzger belebt die Ortsmitte“ vom 28. März und „Frauen entdecken das Angeln für sich“ vom 7. April.
Beide Texte wirken eher wie wohlwollende Werbung denn wie kritischer Journalismus – ohne als solche gekennzeichnet zu sein. Dass dabei ausgeblendet wird, dass hinter Metzgereien sowie beim Angeln stets das Töten von Tieren steht, halte ich für problematisch. Fische sind empfindsame Lebewesen und sterben beim Fang oft qualvoll. Dies wird im Artikel vollständig ignoriert. Gleichzeitig wird Angeln als Naturerlebnis verklärt – dabei lässt sich Natur auch genießen, ohne anderen Lebewesen Schaden zuzufügen. Besonders widersprüchlich erscheint es, wenn einerseits ausführlich über leidende Tiere wie den Buckelwal berichtet wird, während andererseits tiernutzende Praktiken verharmlost werden. Ich wünsche mir eine kritischere, ausgewogenere Berichterstattung – gerade bei ethisch sensiblen Themen.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...