Bernd Sackmann, Nürtingen. Zu den Artikeln „Schnieder legt Paket zu Führerschein-Reform vor“ und „Privatfahrten statt Fahrlehrerstunden“ vom 12. Februar.
Der Bundesverkehrsminister will die Führerscheinausbildung reformieren. „Kein Vorschlag gehe zulasten der Verkehrssicherheit. Das ist und bleibt die rote Linie.“ So seine Worte. Und gleichzeitig sollen die bisher zwölf Pflichtfahrten über Land, auf Autobahnen und bei Nacht auf drei reduziert werden. Noch mehr Widerspruch geht fast nicht. Wie sollen denn da die jungen Fahranfänger sicher unterwegs sein?
Jahr für Jahr werden in Deutschland über 2800 Menschen im Straßenverkehr getötet. Das ist eine Gemeinde in der Größe von Reudern. Und anstatt alles dafür zu tun, dass es auf unseren Straßen sicherer wird, zum Beispiel Tempo 40 als Höchstgeschwindigkeit in den Städten einzuführen, geht dieser CDU-Politiker ganz bewusst das Risiko ein, junge Fahrschüler noch unerfahrener in den praktischen Verkehrsalltag zu schicken. Kann er das verantworten? Wofür steht das große „C“ im Parteinamen?
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...