Leserbriefe

Schmutzkampagne der CDU ist unverständlich

Ralf Epple, Frickenhausen.

Ich verstehe nicht so ganz, warum hier die Grünen als Gesamtpartei vom möglichen Koalitionspartner derart wegen der angeblichen Schmutzkampagne vonseiten der CDU aus Bund und Land angegriffen werden und nicht Manuel Hagel schlichtweg sagt: „Das war ein großer Fehler, der mir sehr leidtut und den ich nicht wiederholen werde“. Wir sind alle nicht fehlerfrei, aber ich habe das Gefühl, dass die „Anschwärzer“ oder – im Rechtswesen – die Anzeigenerstatter die schlimmeren Zeitgenossen darstellen als diejenigen, die offensichtlich Fehler gemacht haben. Das kann auch Falschparker, Raser, Drängler im Verkehrswesen betreffen. Der Täter hat nun mal einen Fehler gemacht, der mitunter gefährliche Folgen haben könnte und die Bürger ein gutes Recht, dagegen Anzeige zu erstatten, auch, damit dieses nicht ausufert. Etwas kleinlich finde ich dagegen die Anzeige gegen Boris Palmer wegen der Benutzung eines S-Pedelecs mit einem eintägig abgelaufenen Kennzeichen. Denn da passiert niemandem etwas. Notfalls muss Palmer bei einem Unfall eben selbst zahlen. Aber mit den Grünen kann man ja so umspringen – habe ich das Gefühl. Andersrum jedoch nicht.

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