Ralf Gneiting, Oberboihingen. Zum Artikel „Doppel-Baustelle und Umleitungen in Oberboihingen“ vom 19. Februar.
Seit Jahren ist bekannt, dass die Unterboihingerstraße saniert werden soll, und die Bahn weiß auch nicht erst seit gestern, dass die Arbeiten am Bahnsteig anstehen. Hätte man das nicht besser koordinieren können? Zeit genug war vorhanden. Warum werden beide Arbeiten zeitgleich ausgeführt? Wenn doch bekannt ist, dass eine Umleitung über die Daimlerstraße geführt werden muss und somit dort mit einem noch höheren Verkehrsaufkommen zu rechnen ist, kann man diese doch nicht auch noch halbseitig sperren. Ein Witz, oder? Zumal ja bekannt ist, dass die DB selten einen Zeitplan eingehalten hat und auch diesen, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht einhalten wird. Oder meinten die vielleicht September 2027? Das Jahr wurde ja wohl vorsorglich im Artikel weggelassen, aber wir „Boinger“ sind es ja gewohnt, veräppelt zu werden.
Manchmal ist es von Vorteil, wenn man sich im Vorfeld über bestimmte Dinge Gedanken macht und nicht einfach die Bürger vor vollendete Tatsachen stellt. Im gesamten Bereich der geplanten Umleitung herrscht, wie auch in den restlichen Wohngebieten Oberboihingens, schon immer ein notorischer Parkplatzmangel, und wenn nun noch ein absolutes Halteverbot hinzukommt, ist das Chaos perfekt und der Ärger vorprogrammiert. Bin mal gespannt, wie das den Anwohnern vermittelt wird. Aber vielleicht haben sie ja irgendwo eine Wiese im Petto, die kurzfristig zugepflastert und als Parkraum zur Verfügung gestellt wird. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.
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