Rosemarie Bauknecht, Nürtingen. Nürtingen erstellt zurzeit einen Lärmaktionsplan, bei dem sich Bürger im Internet anmelden und aktiv ihre Probleme über Lärm und Verkehr eintragen können. Leider ist diese Aktion nicht jedem bekannt, denn dort ist es jetzt an der Zeit, die Probleme zu melden.
Ich habe ein Problem. Der Verkehr und der Lärm in der Rümelinstraße sind ein riesiges Problem für deren Anwohner, die sich dort seit vielen Jahren Tag für Tag von den schweren Lastern der Mülldeponie mit scheppernden Anhängern und von den Motoren der Autos belästigen lassen müssen. Mittlerweile staut es sich nun morgens an beiden Enden der Straße rückwärts bis zum Kindergarten.
Die ehemalige Wohnstraße wurde so in den letzten Jahren einfach zu einer Hauptlärmquelle ausgebaut. In der Lärmkarte im Lärmaktionsplan ist die Rümelinstraße rot gekennzeichnet. Das heißt: Stark befahrene Straße mit extrem lautem Lärm!
Auch die beiliegende Untersuchung hat bestätigt: Diese Straße ist überlastet. Und so kommt der Lärmaktionsplan zum Schluss: Tempo 30 wäre das Mindeste, was man hier fast zwingend umsetzen sollte. Die Maßnahme hat hier den Grundsatz: geringer Aufwand, sehr große Wirkung.
Ich möchte hier das Gleiche fordern und zudem doch darauf hinweisen, dass eine stationäre Tempokontrolle ebenso angebracht wäre und endlich ein Lkw-Fahrverbot für diese ursprüngliche Wohnstraße eingefordert wird. Leider habe ich jetzt auch im Plan der Stadt Nürtingen zur künftigen Bahnstadt eine Darstellung gesehen, in der zukünftig die Rümelinstraße wie eine Art Ventil einbezogen werden kann, was zusätzlich zu einer weiteren Verkehrserhöhung führt.
Der Bahnhof als Eingangstor zur Stadt mit Fußgängerzone und Umleitung des Verkehrs: Wohin soll dieser Verkehr fließen? Kommt endlich die Umgehungsstraße? Die Rümelinstraße kann keine weitere Belastung verkraften. Das gilt auch für versteckte Ausbauten und Verbreiterungen.
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