Ragini Wahl, Nürtingen. Zum Artikel „Rechtsextremer Türke wirbt für Hagel“ vom 6. Februar.
Es ist schon vielsagend, wenn der Landes-CDU bislang nicht aufgefallen sein will, in welchem Ungeist die UID Württemberg im aktuellen Wahlkampf versucht, die CDU an sich zu binden. Sprechen die im Pressebeitrag erwähnten Beispiele doch alle für sich – und dies über Jahre.
Der Vorsitzende der UID Württemberg war im März 2025 auch in Nürtingen. Er begleitete die Delegation mit Süleyman Soylu, dem ehemaligen Innenminister der türkischen AKP. Gemeinsam waren sie vor Ort bei den Grauen Wölfen. Im politischen Nürtingen wurde dies mit Schweigen quittiert. Von 2015 bis 2021 war die UID auch mit einer regionalen Vertretung in Nürtingen vor Ort.
Wie lange soll diese politische Gleichgültigkeit uns noch vorgaukeln, man zeige sich entschieden gegen jede Form des Extremismus? Dies ernstlich zu wollen, hieße auch diese Problemgruppen öffentlich zu benennen und politisch zum Schutz unserer Demokratie zu handeln – ob bei der Landes-CDU oder in Nürtingen.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...