Eugen Schnell, Nürtingen.
Jede Woche bekommt man in der Zeitung einen Kommentar oder einen Leitartikel von Herr Käfer vorgesetzt, welcher seine journalistische Aufgabe offensichtlich darin sieht, eine Partei, die AfD, schlechtzureden. Herrn Käfers Repertoire an diskriminierenden Ausdrücken nimmt immer kreativere Formen an. Hier nur ein paar Beispiele bezogen auf die AfD: „faktenblinde Partei“, „großmäulige Propaganda“, „Systemsprenger von rechts“, „Türöffner für die Rechtspopulisten“, „Partei des Volkszorns“, „aus dem rechten Abseits befeuert“, „destruktive Blockademacht“, „staatsverachtende Partei“. In einem Kommentar vom 5. Februar ist Herr Höcke das Ziel seines Angriffs. Herr. Käfer gefällt sich dabei, das abgelehnte Misstrauensvotum von Björn Höcke mit einer gewissen Schadenfreude zu kommentieren: „Die Machtergreifung von Björn Höcke, des Allerrechtesten in der AfD, ist erneut gescheitert.“ Mit dem Begriff „Machtergreifung“ versucht er ihn in die faschistoide Nazi-Ecke zu schieben. Außerdem spricht er von „Dreckschleudern der AfD im Internet“, mit denen die AfD Voigts Glaubwürdigkeit erschüttern will.
In seiner Schlussäußerung holt Herr Käfer noch einmal alles aus seinem Sack der Diffamierungsparolen: „Das misslungene Misstrauensvotum wiederum zeugt von der politischen Dummheit der AfD.“
Parteibeleidigung ist immer auch eine Wählerbeleidigung. Und mit Wählerbeleidigung wird in Thüringen der Abstand zu Herrn Käfers Lieblingsparteien möglicherweise eher vergrößert.
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