Eugen Schnell, Nürtingen.
Jede Woche bekommt man in der Zeitung einen Kommentar oder einen Leitartikel von Herr Käfer vorgesetzt, welcher seine journalistische Aufgabe offensichtlich darin sieht, eine Partei, die AfD, schlechtzureden. Herrn Käfers Repertoire an diskriminierenden Ausdrücken nimmt immer kreativere Formen an. Hier nur ein paar Beispiele bezogen auf die AfD: „faktenblinde Partei“, „großmäulige Propaganda“, „Systemsprenger von rechts“, „Türöffner für die Rechtspopulisten“, „Partei des Volkszorns“, „aus dem rechten Abseits befeuert“, „destruktive Blockademacht“, „staatsverachtende Partei“. In einem Kommentar vom 5. Februar ist Herr Höcke das Ziel seines Angriffs. Herr. Käfer gefällt sich dabei, das abgelehnte Misstrauensvotum von Björn Höcke mit einer gewissen Schadenfreude zu kommentieren: „Die Machtergreifung von Björn Höcke, des Allerrechtesten in der AfD, ist erneut gescheitert.“ Mit dem Begriff „Machtergreifung“ versucht er ihn in die faschistoide Nazi-Ecke zu schieben. Außerdem spricht er von „Dreckschleudern der AfD im Internet“, mit denen die AfD Voigts Glaubwürdigkeit erschüttern will.
In seiner Schlussäußerung holt Herr Käfer noch einmal alles aus seinem Sack der Diffamierungsparolen: „Das misslungene Misstrauensvotum wiederum zeugt von der politischen Dummheit der AfD.“
Parteibeleidigung ist immer auch eine Wählerbeleidigung. Und mit Wählerbeleidigung wird in Thüringen der Abstand zu Herrn Käfers Lieblingsparteien möglicherweise eher vergrößert.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...