Hans-Dieter Doll, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Neubau der Aichtalbrücke verschiebt sich“ vom 3. Juli.
Wie dreist kann eine Behörde eigentlich sein? In einer denkwürdigen Veranstaltung in Aich im Herbst 2025 erklärten Vertreter des zuständigen Regierungspräsidiums, dass die bestehende Brücke so marode sei, dass diese umgehend gesprengt werden müsse und man daher keine Zeit mehr hätte, um eine Planung für eine Parallellösung anzugehen! (auf die Frage, weshalb man das nicht schon früher hätte angehen können, kam die entlarvende Antwort: … Man musste Fahrradwege planen!) Und plötzlich liest der verwunderte Bürger, dass die alte Brücke doch noch einige Jahre problemlos benutzt werden kann! Leben wir eigentlich in Absurdistan? Man ist nur noch fassungslos und verärgert. Wo bleibt hier der bürgerliche Widerstand? Wo sind die Bürgerinitiativen, die diese Willkür anprangern? Wo sind unsere gewählten Landtagsabgeordneten? Wo sind die Unternehmen aus Metzingen und Reutlingen et cetera? Wo sind die Bürger aus diesen Städten? Das verkehrstechnische Chaos wird gigantisch sein!
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Endlich in die Gänge kommen
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Was ist das für eine Regierung, die selbst keine Beschlüsse zustande bringt? Es wird Tag und Nacht zusammen gesessen und dann ...
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Ein schlechter Scherz
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Spahn verlässt Haushaltsausschuss“ vom 30. September.
Wenn die CDU über den Arbeitsmarkt debattiert, klingt das gewöhnlich so: Die Work-Life-Balance sei eine Fehlentwicklung, Teilzeit ein bequemer „Lifestyle“ und ...