Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artkel „Musikalische Lesung erinnert an Schicksale in NS-Zeit“ vom 17. März.
Am 17. März berichtet Nurijan Fey in der Nürtinger Zeitung über eine bewegende Veranstaltung in der Versöhnungskirche, auf der die Erinnerung wachgerufen wurde an die Machtergreifung 1933 und die auch in Nürtingen sofort einsetzende NS- Schreckensherrschaft. Auch Paula Blanck, Sozialistin und ab 1919 die erste Frau im Nürtinger Gemeinderat, wurde im April 1933 in das Konzentrationslager Heuberg gebracht, nachdem ihr Sohn Ernst schon im März „in Schutzhaft“ genommen wurde. Die Enkelin Annette Blanck hat geholfen, die vielen Briefe und die Tagebücher ihrer Großmutter und ihres Vaters auszuwerten. Daraus ist jetzt ein Buch geworden mit dem Titel: „Nun bin auch ich geholt worden“. Aus diesem Buch hat die Enkelin vorgelesen, begleitet von der Musik des Ensembles Sextett. Es war ein Plädoyer für Erinnerungskultur und eine Aufforderung an alle Menschen, sich für Frieden einzusetzen. In diesem Sinne endet auch der Artikel mit dem Satz – Zitat: „Am Ende blieb eine Botschaft, die immer wieder neu Gewicht erhält: Nie wieder.“
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...