Peter Främke, Neckartailfingen. Zum Artikel „Wer bringt Kindern künftig Musik bei?“ vom 9. Januar.
„Wer bringt Kindern künftig Musik bei?“ ist die alarmierende Überschrift des Feuilleton-Artikels am 9. Januar. Jede Art von Musik ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens und schon in der Kindheit prägend für die weitere Entwicklung. Aber die Musikschulen und deren Lehrkräfte haben massive Probleme, die dringend gelöst werden sollten, damit die Kinder auch künftig „musiktüchtig“ sind, denn Musik gehört zu einem erfüllten Leben in Frieden und Freiheit. Noch ist es nicht zu spät, denn mit Freude und Erstaunen ist festzustellen, dass aktives Musizieren auch in der heutigen Jugend immer noch weitverbreitet ist.
Viele Konzerte und sonstige Auftritte beweisen immer wieder, welch hervorragende Arbeit dafür in den Musikschulen geleistet wird. Damit auch weiterhin diese wichtige Aufgabe erfüllt werden kann, müssen aber auch die Lehrkräfte angemessen bezahlt werden. Geld ist offenbar ausreichend vorhanden, denn für militärische Aufrüstung gibt es keine Grenzen – warum nicht wenigstens etwas davon für die musikalische Ertüchtigung abzweigen? Erinnerungen werden wach an die eigene Kindheit und das Bestreben der Mutter, wenigstens dem jüngsten Kind Geigenunterricht zu ermöglichen, nachdem es für die älteren Geschwister im Krieg nicht möglich war und auch das Klavier in Hamburgs Bombenterror 1943 mit unterging. Der Jüngste hatte durch den Geigenunterricht eine gute Grundlage, um dann mit 18 Jahren Posaune zu spielen und 57 Jahre lang als „JazzerPit“ Dixieland-Jazz zu machen. Auch sein Leben wurde also durch Musik positiv geprägt.
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