Jürgen Kull, Frickenhausen.
Ursprünglich hatte Israel als Kriegsziele die Zerstörung des Atomprogramms und der Raketenbasen des Iran und unter Umständen einen Regimewechsel angegeben. Doch es bombardiert auch Atom- und sonstige Energieanlagen, Raffinerien und Ölanlagen mit dem Ziel, so viel an Infrastruktur zu zerstören, wie nur irgend möglich. Dass dabei auch das Weltkulturerbe in Mitleidenschaft gezogen wird – egal, Kollateralschaden. In Isfahan wurden die alte Freitagsmoschee und die Palastanlage Chehel Sotun schwer beschädigt.
Im Libanon kommt es aufgrund schwerer Zerstörungen zu einer humanitären Katastrophe. Im Schatten der Ereignisse eskaliert die Siedlergewalt im Westjordanland mit immer mehr Toten auf palästinensischer Seite.
In westlichen Medien sind das Randnotizen, wenn überhaupt. Die Bundesregierung lobt die „Drecksarbeit“, die Israel und die USA für uns übernehmen, und rechtfertigt diesen unrechtmäßigen und völkerrechtswidrigen Angriffskrieg mit dem Begriff der „Staatsräson“ und stellt sich dabei auf die Seite des israelischen Aggressors.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...