Peter Fischer, Oberboihingen. Zum Artikel „Turmbau legt Haushaltsloch offen“ vom 27. März.
Hier geht es um die „Zweifel am Nutzen des Turms“. Ich frage: Hat ein Konzert einen Nutzen? Oder gar ein Fußballspiel, ein Museum oder ein Institut für Nahostbeziehungen? Für Konzertsäle, Sportstätten und ganze Gebäudekomplexe werden erhebliche Mittel aufgewendet – hinzu kommen Reise- und Personalkosten. Wie armselig wären wir, wenn wir bei Heimat, Gesellschaft, Kunst und Kultur nur nach Nutzen, Sinn und Kosten fragen würden.
Wacht auf, liebe Leute, und überlegt, was uns durch Zeit und Geschichte trägt – und was wir als Erbe unseren Kindern weitergeben wollen.
Zum Schluss noch ein Wort zum Trauerspiel um die Namensgebung des Turms: Als damaliger Schulleiter der Oberboihinger Schule habe ich in den 1990er-Jahren einen Wettbewerb für Schüler, Eltern und Lehrer ins Leben gerufen, um einen Namen für unsere Grund- und Hauptschule mit Nachbarschaftshauptschule zu finden. So entstand der passende und schöne Name „Kirchrainschule“.
Noch steht der Turm nicht – es ist also noch Zeit für einen passenden Namen.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...