Sabine Zipp, Schlaitdorf. Zum Foto „Bei uns eher selten anzutreffen: die Wespenspinne“ vom 12. Oktober. In diesem Sommer konnte ich im Straßenbegleitgrün ein prachtvolles Exemplar eines solchen Spinnenweibchens bewundern. Ebenso konnten in einem derartigen Bereich mehrere blühende Exemplare der weniger verbreiteten Schaben-Königskerze festgestellt werden. Zwei Tage später war dieser Standort gemäht.
Die Mahd ist unerlässlich, um einer Verbuschung vorzubeugen. Gleichzeitig ist sie ein tiefgreifender Eingriff in den Überlebenszyklus vieler Arten. Die Schaben-Königskerze blüht nur einmal und stirbt dann ab. Ihre Fortpflanzung ist also auf Samenausbreitung angewiesen. Vermutlich fiel auch die Wespenspinne der vorzeitigen Mahd zum Opfer. Weder Muttertier noch Kokons zur Überwinterung etwaiger Jungspinnen konnten entdeckt werden. Blühende Bestände im ungestörten Straßenbegleitgrün spielen hinsichtlich Artenerhalt, Nahrungsangebot und Strukturreichtum eine wichtige Rolle.
Wann es sinnvoll ist Mäharbeiten durchzuführen, hängt entscheidend von der Kenntnis der vorhandenen Arten und deren Verhalten ab. Hier besteht scheinbar noch Handlungsbedarf.
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
Hirnlose Silvesterknallerei
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Endlich, 29. Dezember 2025, Verkaufsbeginn Feuerwerk! Fast alle freuen sich. Mein kleiner Paco auf vier Pfoten war nicht begeistert als um 8.05 Uhr die erste Batterie aus Richtung Linsenhofen mit circa. 20 Schüssen abgefeuert ...
Leserbriefe | 31.12.2025 - 05:00
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