Ulrike Schneider, Nürtingen. Zum Leserbrief „Ein mieser Kompromiss, der keiner ist“ vom 11. Januar.
Richtig. Ein mieser Kompromiss, der keiner ist! Mit diesem miesen Kompromiss versucht man nicht nur ein Völkchen auf den Höhen oberhalb Nürtingens mundtot zu machen, sondern auch sämtliche andere von Tedgo neu Betroffene. Diese Menschen als unbeugsame Schwaben zu bezeichnen, ist ein respektvolles Kompliment! Sie allerdings als quengelnde Kinder am Rockzipfel der Mutter zu bezeichnen, ist frech. All denen, die sich für Demokratie, für die Umsetzung demokratischer Beschlüsse und gegen ein offensichtliches politisches Gemauschel einsetzen, gebührt Anerkennung. Die nicht nachlassen, sich gegen Ungerechtigkeit zur Wehr zu setzen. Genau diese Menschen wissen noch mit Begriffen wie Solidarität und Rücksichtnahme etwas anzufangen.
Wenn wir schon von Politikern angelogen und betrogen werden, ist es beruhigend, dass es in unserer Gesellschaft noch Menschen gibt, die sich das nicht gefallen lassen. Und den Betrug beim Namen nennen.
Wo die Stimmen von Tedgo alt sind? Da wird man sicher keine zu hören bekommen. Die ducken sich weg und halten fein die Füße still. Frei nach dem Motto: Heiliger Sankt Florian, verschone mein Haus, zünd andere an. Nur dass dort, wo es jetzt brennt, die Menschen nicht ahnen konnten, was ihnen jetzt im Zweiminutentakt über die Dächer donnert. Auf den miesen Kompromiss ist gepfiffen.
Leserbriefe | 30.04.2025 - 05:00
Verhalten ist rücksichtslos
Klaus Bader, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Wenn die Steige zur illegalen Rennstrecke wird“ vom 24. April.
Als Einwohner von Erkenbrechtsweiler und direkt Betroffener kann ich mich den Neuffener Beschwerden über Motorradlärm und rücksichtsloses ...
Leserbriefe | 30.04.2025 - 05:00
Egoistische Ziele
Kurt Reinhardt, Wendlingen. Zum Artikel „Es gibt schon einen Präzedenzfall“ vom 1. April.
Wöchentlich, mitunter täglich, erscheint eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative „Vereint gegen Fluglärm“. Schnellstens – der Leser könnte fast vermuten: ...