Kai Holder, Erkenbrechtsweiler. Zum Artikel „Kirche wird politischer – und wichtige Stimme in Krisenzeiten“ vom 16. Mai.
Die Kirche macht offenbar genau denselben Fehler noch einmal: Sie biedert sich dem aktuellen politischen Mainstream an, statt ein zeitloser moralischer Fels zu sein. Ein Blick in die Geschichte zeigt, wohin dieser Opportunismus führt: In der NS-Zeit stand die Amtskirche durch Anpassung und das Paktieren mit den Mächtigen auf der völlig falschen Seite. Heute erleben wir ein bitteres Déjà-vu. Anstatt den Menschen in der Krise echten spirituellen Halt zu geben, mutiert die Kirche zum lautstarken Sprachrohr des politischen Establishments und betreibt billige Parteipolitik. Wer sich damals wie heute so rückgratlos vor den Karren der herrschenden Meinung spannen lässt, verspielt jede Glaubwürdigkeit. Manche Institutionen lernen eben nie, dass blinder Konformismus der falsche Weg ist.
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Turnhalle statt großen alten Bäumen?
Hans-Martin Waldner, NT-Neckarhausen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren kürzlich beim Weizenbierfest Gäste des Musikvereins Neckarhausen auf der Baumwiese neben der Beutwanghalle. Im Schatten der Bäume konnte unsere Dorfgemeinschaft bei ...