Reinmar Wipper, Nürtingen. Zum Artikel „Medlas Spätstart fordert das Rathaus“ vom 4. Juli.
Es hat also gegrummelt. Nicht nur im Gemeinderat. Auch in der Verwaltung. Und der OB Fridrich hat zu „unterschiedlichen“ Kaffeekränzchen gebeten, vermutlich nach Fakultäten getrennt. Ein erfahrener Grummelflüsterer also. Und die Kuchen seiner Ehefrau haben mitgeholfen, die Grummelei zu besänftigen. Ein Mordsaufwand, um eine Bürgermeisterwahl in trockene Tücher zu kriegen, weil der Gewählte erst ein Jahr nach der Wahl seinen Dienst antreten will. Alles werde gut, wird versichert, und man sei ja schon „im Austausch“. Natürlich „intensiv“, wie immer. Wenn aber trotz einjähriger Vakanz im Rathaus auch ohne Ersten Bürgermeister „was läuft“ und offenbar kein Stillstand herrscht, muss die Frage erlaubt sein, ob diese Stelle nicht eingespart und das anfallende Geschäft von den diversen Ämtern erledigt werden kann. Das spart enorm viel Geld. Die Freude jedenfalls ist riesengroß, wie das zugehörige Pressefoto zeigt: synchrones Lachen des Tandems Fridrich-Medla. Eine Realsatire als fotografisches Gesamtkunstwerk: Zwischen den beiden bubenhaften Strahlemännern sieht man Mäusle und Häsle im bewusst naiv gestalteten Comicbild von Nürtingens Schauseite, samt einem Glücksdrachen, einem flatternden Vögelein und einer doppelgesichtigen Sonne.
Leserbriefe | 25.07.2026 - 05:00
Musik wird nicht reichen
Maike Pfuderer, Stuttgart. zum Artikel „Ich will junge Leute in die Kirchen holen“ vom 18. Juli.
Popmusik ist eine gute Sache – nur ob sie die Kirche vor weiterem Mitgliederschwund bewahren wird? Als ehemalige Angehörige der Landeskirche habe ich da ...
Leserbriefe | 25.07.2026 - 05:00
Wie es zum Naturhotel kam
Fritz Eisele, Nürtingen. Zum Artikel „Die große und die kleine Politik im Blick“ vom 10. Juli.
Sieben Jahre nach Ende der Amtszeit als OB wäre es gut, wenn man im Rückblick auf sein Wirken bei den Tatsachen bliebe. In dem Interview entsteht der ...