Erhard Hummel, Nürtingen.
In meiner vielleicht zu naiven Vorstellung war ich immer der Meinung, dass die von uns Bürgern finanzierten öffentlich rechtlichen Fernsehanstalten eingerichtet wurden, um objektive Information zur Festigung und Erhaltung demokratischer Einstellungen zu gewährleisten. Mit großer Verwunderung habe ich am 1. Mai zur Kenntnis genommen, dass die ARD die Berichterstattung zum Anlass des Feiertages auf einen Sendeplatz um 23.35 Uhr gelegt hat. Zur Hauptsendezeit werden die Zuschauer mit einem Familienfilm erfreut, anschließend läuft ein Drama. Für jeden erweiterten Schneefall gibt es um 20.15 Uhr einen „Brennpunkt“. Der 1. Mai scheint dafür offensichtlich eher nicht wichtig genug zu sein. Mit wenig Hoffnung auf eine kritische Reflexion der Verantwortlichen verfasse ich diese Zeilen.
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Endlich in die Gänge kommen
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Artikel „Große Pflegereform vertagt: Mehr Beiträge für Kinderlose“ vom 1. Oktober.
Was ist das für eine Regierung, die selbst keine Beschlüsse zustande bringt? Es wird Tag und Nacht zusammen gesessen und dann ...
Leserbriefe | 10.10.2026 - 05:00
Ein schlechter Scherz
Jürgen Merkle, Neuffen. Zum Artikel „Spahn verlässt Haushaltsausschuss“ vom 30. September.
Wenn die CDU über den Arbeitsmarkt debattiert, klingt das gewöhnlich so: Die Work-Life-Balance sei eine Fehlentwicklung, Teilzeit ein bequemer „Lifestyle“ und ...