Eugen Schnell, Nürtingen. Zum Artikel „Hotel am Nürtinger Neckarufer?“ vom 21. Juli und zum Leserbrief „Hotelgenehmigung in 40 Minuten“ vom 23. Juli. Es reicht, dass das Wörth-Areal schon mit Wohnungen bis ans Neckarufer zugebaut wird. Jetzt wird auch noch das andere Neckarufer verunglimpft. Ein Hotel mit voraussichtlich 86 Zimmern, 172 Betten und 30 Tiefgaragenplätzen und daneben die Kunstakademie, wie soll das gehen? Ganz abgesehen davon ist dieses Neckarufer ein toller Platz zum Entspannen, zum auf die Wiese liegen, zum Verweilen. Das ist nicht mehr möglich, wenn ein Hotel mit dieser Größe dieses Ufer säumt.
Frau Grau hat zwar bei ihrer Rede anlässlich des 40-jährigen Jubiläums der Kunstakademie gesagt, dass sie dem Technischen Beigeordneten telefonisch mitgeteilt habe, dass das Baufenster für das Hotel nicht zu nahe an die FKN „hingeklatscht“ werden dürfe, doch das ist eigentlich die falsche Adresse. Diese Ansage muss an Herrn Heirich gehen. Doch ob unser OB dafür ein Ohr aufmachen würde, wage ich zu bezweifeln. Meine Computertastatur kann leider nichts dafür, wenn ich auf ihr rumhaue, weil ich meine Wut und meinen Ärger darüber nicht loswerden kann. Und was ist mit dem Gemeinderat, der gewählten Vertretung der Bürger? Besteht denn der Gemeinderat mehrheitlich aus Jasagern oder was um Himmels in der Welt bringt die Mehrheit des Gemeinderats dazu, in 40 Minuten so ein weitreichendes Projekt abzunicken? Herrn Braunmüller möchte ich danken für den Leserbrief, in welchem so viele wichtige Fakten aufgezeigt wurden, über welche vor der Gemeinderatssitzung und dem anschließenden Beschluss kein Außenstehender etwas erfahren hat.
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Fortführung alter Traditionen um jeden Preis?
Barbara König, Nürtingen. Zum Artikel „Rund um Nürtingen gibt es wieder Sonnwendfeiern“ vom 17. Juni.
Manchmal frage ich mich, ob die Veranstalter, zum Beispiel des Sonnwendfeuers auf dem Jusi, begriffen haben, dass unser Planet mitten in der ...
Leserbriefe | 20.06.2026 - 05:00
Es geht um mehr als einen Kindergarten
Uwe Jirikowsky, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Aus für Campus Weiherbach“ vom 11. Juni.
Die Entscheidung des Gemeinderats, den Campus Weiherbach zu stoppen, verdient Respekt. Nicht weil Aichtal keine zusätzlichen Betreuungsplätze braucht, sondern ...