Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „Kliniken loten gemeinsame Zukunft aus“ vom 28. März.
Der Artikel von Kai Müller erinnert mich an das Buch von Thomas Strohschneider „Krankenhaus im Ausverkauf“. Er schreibt dort unter vielen wichtigen Themen, die unser Gesundheitswesen betreffen, im Kapitel „Kostenexplosion“: „Wenn sich der Staat mehr und mehr aus diesem System zurückzieht und die Bühne zunehmend Investoren überlässt, die das Gesundheitssystem wie einen Wirtschaftszweig behandeln, gerät das Gesamtsystem in Gefahr.“
Es ist außerordentlich zu begrüßen, dass die Verantwortlichen für unsere Kliniken nicht diesen Weg gehen. Die Leiter in Kommune und Kliniken streben eine hochwertige medizinische Versorgung zum Wohle der Menschen im Kreis Esslingen an. Die längere, gründliche Prüfung eines Zusammenschlusses der großen Kliniken im Kreis ist notwendig und verständlich. Denn es sollen doch Patientinnen und Patienten, die Hilfe benötigen, im Mittelpunkt stehen.
Besonders begrüßenswert ist es, dass dieser Klinikverbund dauerhaft unter der Trägerschaft von Stadt und Kreis, also unter der des Staates, bleibt. Er wird nicht in private Hände abgegeben, die mit unserer Gesundheit im Wesentlichen Gewinne machen wollen.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...