Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „Kliniken loten gemeinsame Zukunft aus“ vom 28. März.
Der Artikel von Kai Müller erinnert mich an das Buch von Thomas Strohschneider „Krankenhaus im Ausverkauf“. Er schreibt dort unter vielen wichtigen Themen, die unser Gesundheitswesen betreffen, im Kapitel „Kostenexplosion“: „Wenn sich der Staat mehr und mehr aus diesem System zurückzieht und die Bühne zunehmend Investoren überlässt, die das Gesundheitssystem wie einen Wirtschaftszweig behandeln, gerät das Gesamtsystem in Gefahr.“
Es ist außerordentlich zu begrüßen, dass die Verantwortlichen für unsere Kliniken nicht diesen Weg gehen. Die Leiter in Kommune und Kliniken streben eine hochwertige medizinische Versorgung zum Wohle der Menschen im Kreis Esslingen an. Die längere, gründliche Prüfung eines Zusammenschlusses der großen Kliniken im Kreis ist notwendig und verständlich. Denn es sollen doch Patientinnen und Patienten, die Hilfe benötigen, im Mittelpunkt stehen.
Besonders begrüßenswert ist es, dass dieser Klinikverbund dauerhaft unter der Trägerschaft von Stadt und Kreis, also unter der des Staates, bleibt. Er wird nicht in private Hände abgegeben, die mit unserer Gesundheit im Wesentlichen Gewinne machen wollen.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...