Hartmut Gerhardt, Wolfschlugen. Zum Artikel „Kliniken loten gemeinsame Zukunft aus“ vom 28. März.
Der Artikel von Kai Müller erinnert mich an das Buch von Thomas Strohschneider „Krankenhaus im Ausverkauf“. Er schreibt dort unter vielen wichtigen Themen, die unser Gesundheitswesen betreffen, im Kapitel „Kostenexplosion“: „Wenn sich der Staat mehr und mehr aus diesem System zurückzieht und die Bühne zunehmend Investoren überlässt, die das Gesundheitssystem wie einen Wirtschaftszweig behandeln, gerät das Gesamtsystem in Gefahr.“
Es ist außerordentlich zu begrüßen, dass die Verantwortlichen für unsere Kliniken nicht diesen Weg gehen. Die Leiter in Kommune und Kliniken streben eine hochwertige medizinische Versorgung zum Wohle der Menschen im Kreis Esslingen an. Die längere, gründliche Prüfung eines Zusammenschlusses der großen Kliniken im Kreis ist notwendig und verständlich. Denn es sollen doch Patientinnen und Patienten, die Hilfe benötigen, im Mittelpunkt stehen.
Besonders begrüßenswert ist es, dass dieser Klinikverbund dauerhaft unter der Trägerschaft von Stadt und Kreis, also unter der des Staates, bleibt. Er wird nicht in private Hände abgegeben, die mit unserer Gesundheit im Wesentlichen Gewinne machen wollen.
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Ein Land als Selbstbedienungsladen?
Ansgar Lottermann, Wendlingen. Zum Leserbrief „Gedanken in der Notaufnahme“ vom 1. Juli.
In dem Leserbrief ist ein kleiner, aber nicht unbedeutender Fehler enthalten: Die im Land neu geschaffenen 60 Stellen gehen nicht auf das Konto von CDU und SPD, ...
Leserbriefe | 13.07.2026 - 05:00
Turnhalle statt großen alten Bäumen?
Hans-Martin Waldner, NT-Neckarhausen.
Zahlreiche Besucherinnen und Besucher waren kürzlich beim Weizenbierfest Gäste des Musikvereins Neckarhausen auf der Baumwiese neben der Beutwanghalle. Im Schatten der Bäume konnte unsere Dorfgemeinschaft bei ...