Ursula Vaas-Hochradl, Wendlingen. Zum Artikel „Breite Kritik an Förder-Aus für Solaranlagen“ vom 28. Februar.
CDU-Ministerin Katharina Reiche setzt mit ihrer geplanten EEG-Kürzung tausende Arbeitsplätze im baden-württembergischen Handwerk aufs Spiel. Elektro- und Dachdeckerbetriebe haben in den vergangenen Jahren Personal aufgebaut, ausgebildet und investiert – im Vertrauen auf stabile Rahmenbedingungen.
Wenn durch die Vorschläge der CDU-Ministerin Solardächer wirtschaftlich unattraktiv werden, bricht ein erheblicher Teil des bisherigen Zubaus weg. Das Ausbauziel von 215 Gigawatt bis 2030 wird so kaum erreichbar sein. Die Folgen tragen Betriebe und Beschäftigte im Land.
Dachsolar liefert günstigen Strom und stärkt die regionale Wertschöpfung. Wer diesen Ausbau trotz einer erneut drohenden Gas- und Ölkrise politisch ausbremst, riskiert höhere Preise und größere Abhängigkeit von fossilen Energien. Die Entscheidung von CDU-Ministerin Reiche ist energiepolitisch falsch und wirtschaftlich kurzsichtig.
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Strombilanz mit Lücken
Heinz Vogel, Oberboihingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Im Artikel wird zitiert, dass 60 Prozent des „Stroms“ in Baden-Württemberg von „Erneuerbaren“ kommen. Das stimmt, aber mit Einschränkung. Es sind 60 Prozent ...
Leserbriefe | 26.08.2026 - 05:00
Kein Pakt mit Verfassungsfeinden
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Sperrig, aber mutig“ vom 22. August 2026.
Was daran mutig sein soll, mit einer Partei gemeinsame Sache zu machen, die auch in Baden-Württemberg aus gutem Grund vom Verfassungsschutz als rechtsextremistischer ...