Ursula Vaas-Hochradl, Wendlingen. Zum Artikel „Breite Kritik an Förder-Aus für Solaranlagen“ vom 28. Februar.
CDU-Ministerin Katharina Reiche setzt mit ihrer geplanten EEG-Kürzung tausende Arbeitsplätze im baden-württembergischen Handwerk aufs Spiel. Elektro- und Dachdeckerbetriebe haben in den vergangenen Jahren Personal aufgebaut, ausgebildet und investiert – im Vertrauen auf stabile Rahmenbedingungen.
Wenn durch die Vorschläge der CDU-Ministerin Solardächer wirtschaftlich unattraktiv werden, bricht ein erheblicher Teil des bisherigen Zubaus weg. Das Ausbauziel von 215 Gigawatt bis 2030 wird so kaum erreichbar sein. Die Folgen tragen Betriebe und Beschäftigte im Land.
Dachsolar liefert günstigen Strom und stärkt die regionale Wertschöpfung. Wer diesen Ausbau trotz einer erneut drohenden Gas- und Ölkrise politisch ausbremst, riskiert höhere Preise und größere Abhängigkeit von fossilen Energien. Die Entscheidung von CDU-Ministerin Reiche ist energiepolitisch falsch und wirtschaftlich kurzsichtig.
Leserbriefe | 13.03.2026 - 05:00
Rückhalt für Entscheidungsträger
Franziska Reuß, Nürtingen.
Mit Verwunderung stelle ich immer wieder fest, dass die Kritik am Projekt Stadtbalkon nach über drei Jahren nicht abebbt. Die Möglichkeit, politische Entscheidungen zu kritisieren, ist glücklicherweise Grundpfeiler unserer ...
Leserbriefe | 13.03.2026 - 05:00
Keine sinnvolle Forderung
Eberhard Schmid, Aichtal-Grötzingen. Zum Zitat des Tages von Jan van Aken vom 5. März.
Die Linke kann solche Forderungen stellen, weil sie hoffentlich nie in Regierungsverantwortung kommt. Leider gibt es immer ein paar Leute, die glauben, wenn die ...