Ursula Vaas-Hochradl, Wendlingen. Zum Artikel „Breite Kritik an Förder-Aus für Solaranlagen“ vom 28. Februar.
CDU-Ministerin Katharina Reiche setzt mit ihrer geplanten EEG-Kürzung tausende Arbeitsplätze im baden-württembergischen Handwerk aufs Spiel. Elektro- und Dachdeckerbetriebe haben in den vergangenen Jahren Personal aufgebaut, ausgebildet und investiert – im Vertrauen auf stabile Rahmenbedingungen.
Wenn durch die Vorschläge der CDU-Ministerin Solardächer wirtschaftlich unattraktiv werden, bricht ein erheblicher Teil des bisherigen Zubaus weg. Das Ausbauziel von 215 Gigawatt bis 2030 wird so kaum erreichbar sein. Die Folgen tragen Betriebe und Beschäftigte im Land.
Dachsolar liefert günstigen Strom und stärkt die regionale Wertschöpfung. Wer diesen Ausbau trotz einer erneut drohenden Gas- und Ölkrise politisch ausbremst, riskiert höhere Preise und größere Abhängigkeit von fossilen Energien. Die Entscheidung von CDU-Ministerin Reiche ist energiepolitisch falsch und wirtschaftlich kurzsichtig.
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Bunker statt Blindflug
Sibylle Heller-Scheufele. Zum Artikel „Das Munitionsdepot ist halb mit Erde bedeckt“ vom 19. Mai.
Ich bin doch ein wenig verwundert, warum man in diesen unsicheren Zeiten vorhandene Bunker für viel Geld unter Erdaushub vergräbt. Gleichzeitig gibt es ...
Leserbriefe | 30.05.2026 - 05:00
Staatsräson darf kein Schweigen bedeuten
Gerhard Härer, Aichtal-Neuenhaus. Zum Artikel „Rechte Regierung schürt rechte Gewalt“ vom 22. Mai.
Vielen Dank für diesen Beitrag! Vorab: Die immer wieder aufgeführte „Staatsräson“ verstehe ich so, dass der Staat Israel mit seinen mehrheitlichen ...