Jörg Nolle, Nürtingen. Zum Artikel „Ermittlungen gegen Unfallfahrer eingestellt“ vom 18. April.
Viel Verständnis hat die Staatsanwaltschaft für den Todesfahrer in der Bahnhofstraße. Nicht einmal der Führerschein soll eingezogen werden. Viel Verständnis hat auch die Gesellschaft mit Lenkern von Stadtpanzern. Was berechtigt eigentlich zum Fahren eines Fahrzeugs, das erst einen Ampelmasten, dann noch eine Telefonzelle und einen Verteilerkasten ummäht? Dabei zwei hoffnungsvollen jungen Menschen Leben und Zukunft nimmt. Die Stadt Nürtingen möchte ja auch noch eine S-Bahn. Vor dem Bahnhof tut sie aber alles, damit der motorisierte Individualverkehr freie Bahn hat. Tempo 30 wurde im Rat mehrfach abgelehnt. Der Rückbau der zur Stadtautobahn verbreiterten Bahnhofstraße ebenfalls. Lieber hetzt man die Fußgänger und Bahnbenutzer über kurze Grünphasen. Die Alten und die Langsamen sperrt man auch besser in Altenheime ein, und der Leiter eines Pflegeheims, der prominent im Gemeinderat sitzt, wird weiter für freie Fahrt plädieren. Nur als Beispiel für das Abstimmungsverhalten von Konservativen, für die der Erhalt von Leben im konkreten Fall doch nicht so viel zählt.
Leserbriefe | 04.07.2026 - 05:00
Dank an die Senioren
Gerhard Wenger, Nürtingen.
Ein herzliches Dankeschön allen Verantwortlichen und Mitwirkenden beim diesjährigen Seniorennachmittag am Maientag. Wieder einmal hat die „Jugend von früher“ gezeigt, wie energievoll und lustig man bei gutem Kuchen und ...
Leserbriefe | 04.07.2026 - 05:00
Mit gutem Beispiel vorangehen
Klaus Weiss, Nürtingen. Zum Artikel „Auch in Nürtingen wird das Wasser knapp“ vom 26. Juni.
Bürger sollen Wasser sparen. Vielleicht wäre es sinnvoll, wenn die öffentliche Hand dabei mit gutem Beispiel voranginge.
Gestern habe ich an zwei Sportplätzen ...