Jörg Nolle, Nürtingen. Zum Artikel „Ermittlungen gegen Unfallfahrer eingestellt“ vom 18. April.
Viel Verständnis hat die Staatsanwaltschaft für den Todesfahrer in der Bahnhofstraße. Nicht einmal der Führerschein soll eingezogen werden. Viel Verständnis hat auch die Gesellschaft mit Lenkern von Stadtpanzern. Was berechtigt eigentlich zum Fahren eines Fahrzeugs, das erst einen Ampelmasten, dann noch eine Telefonzelle und einen Verteilerkasten ummäht? Dabei zwei hoffnungsvollen jungen Menschen Leben und Zukunft nimmt. Die Stadt Nürtingen möchte ja auch noch eine S-Bahn. Vor dem Bahnhof tut sie aber alles, damit der motorisierte Individualverkehr freie Bahn hat. Tempo 30 wurde im Rat mehrfach abgelehnt. Der Rückbau der zur Stadtautobahn verbreiterten Bahnhofstraße ebenfalls. Lieber hetzt man die Fußgänger und Bahnbenutzer über kurze Grünphasen. Die Alten und die Langsamen sperrt man auch besser in Altenheime ein, und der Leiter eines Pflegeheims, der prominent im Gemeinderat sitzt, wird weiter für freie Fahrt plädieren. Nur als Beispiel für das Abstimmungsverhalten von Konservativen, für die der Erhalt von Leben im konkreten Fall doch nicht so viel zählt.
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die AfD an ihren Inhalten messen
Maike Pfuderer, Stuttgart. Zum Leserbrief „Mit der AfD auseinandersetzen“ vom 18. September.
Herr Kohn fordert, man müsse sich endlich inhaltlich mit der AfD auseinandersetzen. Einverstanden. Beginnen wir bei ihrem Programm: Die AfD will die ...
Leserbriefe | 30.09.2026 - 05:00
Die Grenzen der künstlichen Intelligenz
Helmut Hartmann, Nürtingen.
Der Begriff „künstliche Intelligenz“ wird in den Medien zunehmend auch als Gefahr erkannt und benannt. Langsam, so scheint mir, wird man wach. Doch gleichzeitig stellt sich die Frage, ob dieses Bewusstsein ausreicht. Bei ...