Jörg Nolle, Nürtingen. Zum Artikel „Ermittlungen gegen Unfallfahrer eingestellt“ vom 18. April.
Viel Verständnis hat die Staatsanwaltschaft für den Todesfahrer in der Bahnhofstraße. Nicht einmal der Führerschein soll eingezogen werden. Viel Verständnis hat auch die Gesellschaft mit Lenkern von Stadtpanzern. Was berechtigt eigentlich zum Fahren eines Fahrzeugs, das erst einen Ampelmasten, dann noch eine Telefonzelle und einen Verteilerkasten ummäht? Dabei zwei hoffnungsvollen jungen Menschen Leben und Zukunft nimmt. Die Stadt Nürtingen möchte ja auch noch eine S-Bahn. Vor dem Bahnhof tut sie aber alles, damit der motorisierte Individualverkehr freie Bahn hat. Tempo 30 wurde im Rat mehrfach abgelehnt. Der Rückbau der zur Stadtautobahn verbreiterten Bahnhofstraße ebenfalls. Lieber hetzt man die Fußgänger und Bahnbenutzer über kurze Grünphasen. Die Alten und die Langsamen sperrt man auch besser in Altenheime ein, und der Leiter eines Pflegeheims, der prominent im Gemeinderat sitzt, wird weiter für freie Fahrt plädieren. Nur als Beispiel für das Abstimmungsverhalten von Konservativen, für die der Erhalt von Leben im konkreten Fall doch nicht so viel zählt.
Leserbriefe | 22.08.2026 - 05:00
Erfrischende Wohltat
Eugen Wahl, Nürtingen. Zum Leserbrief „Kein Vergleich zum Holocaust“ vom 20. August.
Ich empfinde den differenziert argumentierenden Leserbrief von Simon Kromer geradezu als eine „erfrischende Wohltat“ angesichts des nicht nur in unseren Flüssen, ...
Leserbriefe | 22.08.2026 - 05:00
Gefährlicher Holzweg beim Windkraftausbau
Joachim Braun, Nürtingen. Zum Artikel „Null Megawatt als ,gutes Zeichen‘“ vom 19. August.
Der Bericht verdeutlicht einmal mehr, wie krampfhaft versucht wird, den Ausbau von Windkraftanlagen in unserer Region durchzudrücken. Dabei werden grundlegende ...